
Die Menschheit hinterlässt im Weltraum jede Menge Müll. Seit etwa zehn Jahren werden Technologien entwickelt, um diesen Weltraumschrott zu entsorgen. Vor diesem Hintergrund nehmen 29 Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangsstufe des ARG auch 2025 am Schülerwettbewerb „Kosmischer Staubsauger“ teil. Dieser findet im Rahmen der diesjährigen naturwissenschaftlichen Erlebnistage „Explore Science“ in Mannheim statt.
Für den Wettbewerb müssen sich die Teilnahmenden selbst einen Mechanismus für einen „Kosmischen Staubsauger“ ausdenken und diesen konstruieren. Dieser muss dann in der Lage sein, möglichst viele „Weltraumschrottteile“ (Tischtennisbälle) in maximal drei Minuten im Beisein einer Jury einzusammeln. Die Präsentation des Wettbewerbsbeitrags findet Ende Juni vor einer Fachjury in Mannheim statt.
Eifrig baut die Klasse 10d bereits seit über einem Monat an ihren Staubsauger-Konstruktionen. Die Werkstätten der Eltern werden durchstöbert und günstige Angebote für verschiedene technische Geräte mit Saugmechanismus und fahrbare Untersätze für den Staubsauger im Internet erworben.
Bereits 2024 gewann ein Team von fünf Teilnehmenden des ARG den 5. Platz beim Wettbewerb „Bau einer Kettenreaktion“. Hierbei musste eine möglichst lange und vielseitige Abfolge an Reaktionen nacheinander aufgebaut werden. Über ein Preisgeld von 100 EUR durften sich Enni Wißmann, Philipp Löhr, Felix Bucher, Robin Schubert und Elias Nüdling freuen. Mit ihren eigens dafür programmierten Kipp- und Wassersensoren und einer Vielzahl an raffinierten Reaktionen (wie etwa dem Abbrennen von mehreren Wunderkerzen hintereinander, die daraufhin ein Seil durchbrannten) überzeugten sie die Jury.
Nun hoffen wir, dass in diesem Jahr „kosmische Staubsauger“ dem ARG einen weiteren Preis bei diesem technisch-handwerklichen Wettbewerb einbringen werden. Die Schulgemeinde drückt alle Daumen!