Aktuelles

Abi Heute - CABItain Morgen

Es war einmal wieder soweit - 2016 legten 100 Abiturienten erfolgreich ihr Abitur am ARG ab. Mit einem Notenspektrum von 1,0 bis 3,7 und einem Durchschnitt von 2,35 liegt der Jahrgang über dem Landesdurchschnitt und dies sollte gefeiert werden.
Am vergangenen Samstag fand der diesjährige Abiball in der Kulturhalle Rödermark unter dem Motto Abi Heute - Cabitain Morgen statt. Alle Abiturienten, deren Familien, Freunde, Ehemalige und Lehrer waren gekommen, um gemeinsam zu feiern. Durch das bunte Abendprogramm führten Alena Fleischmann und Marvin Rauschenberg.
Im Rahmen der akademischen Feier begrüßte Herr Ritter zunächst die Anwesenden und sprach den Abiturienten seine Glückwünsche aus. Die anstrengende Phase der Prüfungsvorbereitung sei nun vorbei. Er habe diese intensive Phase sehr positiv am ARG wahrgenommen. Die Schüler und Schülerinnen standen im Mittelpunkt und jede Einzelleistung habe Respekte verdient. Herr Ritter beschrieb den Jahrgang als einen sehr aufgeschlossenen, umgänglichen und verantwortungsvollen Jahrgang, welcher in Zukunft eine konstruktive Rolle in unserer Gesellschaft spielen werde. Das Abimotto wurde von Herrn Ritter in gewohnter Weise gründlich analysiert und gedeutet. Captain Morgan als Führer eines Schiffes, als Freibeuter oder als Spiritouse - das Thema bat vielseitige Ansatzpunkte. In jedem Fall wünschte Herr Ritter den Abiturienten, dass sie bei Unwetter immer den Kurs halten werden, bei schlechter Sicht den nötigen Leuchtturm erkennen, ausreichend Proviant an Board haben und auch bei einem schaukelnden Boot den Kompass im Blick behalten.
Im Anschluss gratulierte Bürgermeister Östaz den Abiturienten zu ihren Leistungen, doch mahnte auch, dass der Ernst des Lebens jetzt erst beginnen würde. Das Abitur ist eine Hochschulzugangsberechtigung, deren Schnitt letztendlich nachdem Zugang zur Universität eine nebensächliche Rolle spiele. Er hofft, dass die Abiturienten den Ernst des Lebens erkennen und Verantwortung übernehmen. Er wünscht ihnen alles Gute und versichert, wer fleißig arbeite und hart für seine Ziele kämpfe, wer Leistung zeige, den Lohn für seine Mühen erhalten werde.
Herr Matteo, als Vertreter des Schulelternbeirates, gratulierte ebenfalls. Er sieht das Abitur als wichtigen Bildungsabschluss, der den Abiturienten die freie Entscheidungswahl über die weiteren Bildungsgänge ermöglicht und attestiert dem ARG den Abiturienten das notwendige Rüstzeug für den weiteren Bildungsweg mit auf den Weg gegeben zu haben.
Nach all den Glückwünschen und Ausblicken auf die Zukunft folgte die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse und die Verleihung der Preise. Besonders zu ehren waren Cora Hellenthal (1,3), Ann-Kathrin Werner und Marcus Stolze (1,2), Lisa Pfeifer und Julien Wegmann (1,1) und Judit Botte, Alena Fleischmann, Nina Klapper, Sophie Opreé, Andreas Peinelt und Kalra Potthast (1,0). Die sehr guten Leistungen wurden mit Buchgeschenken prämiert. Den Preis des Fördervereins für soziales Engagement erhielt Cora Hellenthal, die sich mit ihrem Einsatz für den Jahrgang in verschiedenen Bereichen besonders hervorgetan hat. Weitere Preise unter anderem der Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Ehrenpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker wurden verliehen.
Nach dem gemeinsamen Essen folgte das von den Abiturienten gestaltete Programm. Rope-Skiping, Tanzgruppen, Theaterdarbietungen, das Männerballet und die Tutorenreden rundeten den besonderen Abend ab, ehe Abiturienten, Eltern und Lehrer gemeinsam die Tanzfläche eroberten und den freudigen Anlass gebührend feiern konnten.
Wir wünschen allen Abiturieten alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.

Sina Müller

Donald Hodge Essay Competition 2015/2016

Gewinner des Donald Hodge Writing Competition 2016

Nach der großartigen Teilnahme des vergangenen Jahres wurde der englische Schreibwettbewerb „Donald Hodge Essay Competition“ zum zweiten Mal in Folge am Adolf-Reichwein-Gymnasium für die Schüler/Innen der Q-Phase angeboten; diesmal mit deutlich größerer Beteiligung.
Der Wettbewerb wurde von dem Briten David Calvert ins Leben gerufen, dessen Großvater Donald Hodge im Ersten Weltkrieg als Soldat in Belgien stationiert war. Donald Hodge bewegte das Kriegsgeschehen so sehr, dass seine Kriegserfahrung ihn dazu veranlasste, sich nach Kriegsende für Völkerverständigung und Frieden einzusetzen. Ihm zu Ehren wurde die „Donald-Hodge-Stiftung“ gegründet, so dass die schrecklichen Ereignisse des Ersten Weltkrieges nicht in Vergessenheit geraten, und vermieden wird, dass so etwas nicht wieder passiert. Die Stiftung richtet sich vor allem an junge Menschen, so dass jährlich ein freiwilliger Schreibwettbewerb ausgerichtet wird, wobei sich die Schüler/Innen hauptsächlich mit dem Themengebiet des Ersten Weltkrieges und dessen Auswirkung auf unsere Gegenwart auseinandersetzten.
Ursprünglich wurde der Schreibwettbewerb ausschließlich an der englischen Jungenschule „JUDD School“ in Tonbridge angeboten. Um allerdings vermehrt Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, entschloss man sich, den Wettbewerb auch auf andere Länder auszuweiten. Aufgrund der jahrelangen Kooperation mit der „JUDD School“ durch Schüleraustauschprogramme kamen das Adolf-Reichwein-Gymnasium und David Calvert in Kontakt. Gemeinsam wurde beschlossen, den Wettbewerb auch am ARG auszurichten.
In diesem Jahr bildete ein Zitat aus dem Kinderbuch „Paddington Bär“ von Michael Bond die Grundlage des Schreibwettbewerb:

“Long ago, people in England sent their children by train with labels around their necks, so they could be taken care of by complete strangers in the country side where it was safe. They will not have forgotten how to treat strangers.”
-Aunt Lucy (Paddington Bear)

Die Aufgabe der Teilnehmer/Innen bestand darin, sich zunächst über den geschichtlichen Hintergrund zu informieren, weshalb Eltern ihre Kinder wegschickten. Dazu sollte auch die deutsche „Kinderlandverschickung“ 1940 berücksichtigt werden.
Anschließend sollten die Schüler/Innen Stellung zu dem Zitat von Tante Lucy nehmen und darlegen, wie der historische Hintergrund sowie die heutige Situation der Asylsuchenden in Europa auf das Zitat zutrifft.
Hierbei bestand die Schwierigkeit darin, sich vor allem in die Lage der Asylsuchenden einzufühlen, den geschichtlichen Hintergrund sachlich aufzuarbeiten und zu einem schlüssigen, begründeten Ende zu kommen. Und das so kurz wie möglich mit einem Limit von 1000 Wörtern.
Die Aufsätze der Schüler/Innen waren allesamt so überzeugend und ausführlich, dass alle eingegangenen Essays nach Einsendeschluss an David Calvert geschickt wurden. In Zusammenarbeit mit der britischen Schriftstellerin Louisa Young, die sich in ihren Werken vor allem mit dem Ersten Weltkrieg befasst, wurden die Essays intensiv gelesen und bewertet.
In einem Brief zeigte sich David Calvert äußerst erfreut und angetan von den Essays. Er lobte die Teilnehmer/Innen für ihr Engagement und betonte, wie sehr er von dem sprachlichen Niveau der Schüler/Innen begeistert sei. Obwohl der Wettbewerb unabhängig von der englischen Schule ausgerichtet wurde, ständen die deutschen Schüler/Innen den englischen Schülern weder sprachlich noch inhaltlich nicht nach.
Allen Teilnehmern/Innen sei es hervorragend gelungen, das Thema objektiv und vorurteilsfrei zu betrachten und zu einem schlüssigen Endergebnis zu kommen.
Als Auszeichnung und Dankeschön für die erbrachte Leistung erhielt jeder ein Zertifikat. Für die ersten drei Plätze gab es zusätzlich noch eine besondere Anerkennung:

  • Der dritte Platz wurde von Wolfgang Neumann (Q2) belegt und erhielt ein Preisgeld von 100€.
  • Den zweiten Platz, welcher mit 120€ ausgeschrieben war, belegte Alea Keile (Q2).
  • Von allen Essays stach am Ende der Aufsatz von Katja Heberer hervor, welche sich den ersten Platz mit einem Preisgeld von 150€ mehr als verdient hatte.

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren sich einig, dass das Thema sehr umfangreich aber auch sehr interessant und lehrreich sei, so dass es gar nicht so leicht war, die Menge an Informationen komprimiert zusammenzutragen.
Am Ende zählt allerdings das Endergebnis, welches auch von Herrn Ritter in den höchsten Tönen gelobt wurde. Er zeigte sich sichtlich beeindruckt und begeistert von der großartigen Leistung. Für das kommende Jahr erhoffen sich Herr Ritter sowie Frau Rübsamen und Frau Hingst-Hock, die den Wettbewerb organisieren, dass mehr Schüler/Innen auf den Wettbewerb aufmerksam werden und sich daran beteiligen.
In unserer heutigen Zeit wird es immer wichtiger, sich mit aktuellen, komplexen Themen kritisch und reflektiert auseinanderzusetzen, und sich seine eigene Meinung zu bilden. Außerdem ist der Wettbewerb eine gute Möglichkeit, sein sprachliches Können unter Beweis zu stellen.

Louisa Grübler (Q2)

Großer Andrang im ARG

Das vergangene Sommerkonzert am ARG beeindruckte das Publikum. Viele Besucher staunten über die Talente der jungen Schüler und Schülerinnen und waren begeistert von der Musik, die durch die Aula strömte.
Den Anfang machten die Streicherklassen 5 und 6. Nach nicht einmal einem bzw. zwei Jahren präsentierten die jungen Insturmentalisten ihr Können auf ihren Streichinstrumenten. Sicher und gut geübt spielten sie ihre Stücke und konnten damit nicht nur ihre Angehörigen beeindrucken. Die vieleErfahreneren Young Strings präsentierten zwei weitere Stücke vor der Pause. Bei Kuchen, Brezel und Bratwurst konnten die Besucher ihre ersten Eindrücke verarbeiten und die gut besuchte Aula mit abendlichen Leben füllen.
Nach der Pause stieg für die 40 Schüler und Schülerinnen der Musiktheater-AG die Anspannung. Nach nur fünfmonatiger Probenzeit präsentierten die Fünft- und Sechstklässler ihr Stück „Jana muss bleiben!" Begleitet von der Musical-Band und den Young Strings ließ der Chor die Lieder im C-Bau erklingen. Spätestens beim zweiten „Pausensong” war das Publikum verzaubert und klatschte mit. Den Abschluss bildeten die Kids Rock und die Highschool Band. Somit war die perfekte Überleitung für den Fußballabend geschaffen und alle konnten leicht und mit einem Lächeln den weiteren Abend genießen.

Wir danken allen Teilnehmern des Sommerkonzert für ihre herausragende Leistung und freuen uns auf alle Konzerte und Musiktheater-Auftritte, die es zukünftig am ARG geben wird.

S. Müller

DELF 2016

Am 14.06.2016 fand die diesjährige Überreichung des DELF-Zertifikats statt. Teilgenommen haben 41 Schüler und Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 7-12 . Die Schüler konnten in einer AG vorbereitet werden. Sie konnten im Unterricht und zu Hause dafür lernen. Die Schüler wurden erst schriftlich und dann im Institut Français am 11. April mündlich geprüft. Dafür sind die Schüler und Schülerinnen nach Mainz gefahren. Das ARG hat zum 10. Mal erfolgreich an den Prüfungen teilgenommen. Die diesjährigen Ergebnisse waren die besten. Die meisten Schüler erzielten 80 Prozent oder mehr aller Punktzahlen! Wir können sehr stolz auf die Teilnehmer sein. Das Niveau A1 hat erreicht: Czarina Stamm (7f) mit 98 Prozent. Niveau A2 hat erreicht: Iman Ben Hallou (9d) und Pauline Dechert (8f) mit 97,5 Prozent. Niveau B1 hat erreicht: Adrian Scherf (E2) mit 90 Prozent. B2 hat Marlene Dahmer (E2) mit 78 Prozent erreicht. Diese Fünf erhalten eine französische DVD als Anerkennung ihrer tollen Leistung! Das Niveau B2 erhält in Frankreich schon den sprachlichen Eingangstest. Wir hoffen in den nächsten Jahren auf eine genauso tolle Teilnehmer.

DELF
DELF (Diplôme d' Etudes en Langue Française) ist ein weltweit anerkanntes staatliches französisches Sprachdiplom. Das Diplom kann man in über 12 Ländern erwerben. Es kann dort abgelegt werden, wo es französische Kulturinstitute gibt. Für Hessen ist das Institut Français in Mainz die koordinierende Institution. An alle Personen mit nichtfranzösischer Nationalität richtet sich das Sprachdiplom, die aus beruflichen oder aus Neigungsgründen ihre Fremdsprachenkenntnisse nachweisen möchten oder müssen. DELF überprüft und bescheinigt außerdem den Gebrauch der französischen Sprache in vielfältigen Situationen des Alltags. Das erfolgreiche Abschneiden bei dieser Diplom-Pfrüfung weist zudem die Fähigkeit nach, die französische Sprache im beruflichen Kontext angemessen verwenden zu können. Das Sprachdiplom ist lebenslang gültig und muss somit nicht wieder „aufgefrischt” werden. Am ARG wird aktuell auf alle verschiedenen DELF- Niveaus vorbereitet (A1,A2,B1,B2).

Nina Renner (7e) und Sophie von Wedl (7f)

Auch die drei begleitenden Kolleginnen Frau Rebhan (Koordination), Frau Reuter und Frau Post gratulieren herzlich zu den erzielten Ergebnissen. 

Stadtschulradeln

Nachdem das ARG letztes Jahr den zweiten Platz beim Schulradeln erreicht hat, wollen wir auch dieses Jahr wieder mitmachen. Beim Schulradeln geht es darum, möglichst viele Kilometer in einer Zeit von drei Wochen auf dem Fahrrad zurückzulegen. Teilnehmen kann jeder Schüler und jede Schüler, jeder Lehrer und jede Lehrerin aus Hessen oder der Stadt Mainz. Die Teilnahme erfolgt über die STADTRADELN-App oder auf www.stadtradeln.de. Man meldet sich einfach als einzelne Person an oder als Schulteam. Hier werden dann wieder kleinere Gruppen gebildet(z.B. Klassen). Ein Gruppenleiter sammelt in regelmäßigen Abständen die Kilometer ein und trägt diese dann ein. Man kann in drei verschiedene Kategorien ausgezeichnet werden:

  • wer nach drei Wochen die meisten Fahrradkilometer auf ihrem Konto hat
  • wer die meisten Fahrradkilometer je Teilnehmerin / Teilnehmer gesammelt hat
  • wer mit dem größten Team angetreten ist

Hier geht es direkt zum Schulteam.

Severin Achstaller, 7a