Unterricht

Sport

Tennis

Hier kommt Bewegung in die Schule!

Das Unterrichtsfach Sport wird am Adolf-Reichwein-Gymnasium in den Jahrgangsstufen 5-8 drei-stündig und in der neunten Klasse zwei-stündig nach Lehrplan unterrichtet. In der Oberstufe wird das Fach im Grundkurs zwei-stündig und im Leistungskurs fünf-stündig gefächert nach Profilen unterrichtet. Sport kann als fünftes Prüfungsfach im Abitur gewählt werden.
Die Schüler erfahren eine große Bandbreite im Sportunterricht: Leichtathletik, Schwimmen in der sechsten und achten Klasse, Turnen, Tanzen, Handball, Fußball, Volleyball, Basketball, Hockey, Klettern und Akrotbatik. Optional werden auch Tischtennis, Ultimate Frisbee, Flag Football, Tennis und vieles mehr unterrichtet. Der Wahlunterricht bietet ein weiteres umfangreiches Sportangebot.
In der Oberstufe kommt zum praktischen Sport der Theorieunterricht hinzu. Es werden daher auch Klausuren geschrieben und Referate gehalten.
Das Adolf-Reichwein-Gymnasium verfügt über eine 3-Felder-Turnhalle, eine Sportaußenanlage, kann das Heusenstammaer Schwimmbad nutzen und auch auf die Sportanlage Martinsee ausweichen. Auf der Sportanlage Martinsee finden beispielsweise die Bundesjugendspiele statt. Diese sind für die Jahrgangsstufen 5-9 verpflichtend. In der fünften, siebten und neuten Klasse wird der Leichtathletik-Wettkampf (in der fünften Klassen noch zusätzlich mit dem Sportabzeichen) absolviert. In den Jahrgangsstufen 6 und 8 nehmen die Schüler am Turnwettbewerb der Bundesjungedspiele teil. Das ARG nimmt regelmäßig an den Wettkämpfen für „Jugend trainiert für Olypmia” teil. Nähere Informationen dazu findet man im Eingangsbereich der Sporthalle.
BallEbenfalls im Eingangsbereich der Sporthalle findet man Informationen zu anderen Turnieren oder sportlichen Events am ARG. So nehmen Schüler regelmäßig am Minimarathon und am Lauf für mehr Zeit teil.

Sport ist Leben - Sprache auch

„Sport ist Leben - Sprache auch” lautete das Motto des Projektes „Sportjournalismus”, welches während der Zeitfensterwoche im Jahr 2016 in der Q3 angeboten wurde. Unter der Leitung von Frau Hanebuth und Herrn Geweniger, beschäftigten sich die dreizehn SchülerInnen, die aus unterschiedlichen Kursen zusammen gekommen waren, mit dem Thema „Wie arbeitet ein Sportkommentator?”. Dazu besuchte der Kurs die Sportsendung „Heimspiel!” des hessischen Rundfunks. Am darauffolgenden Tag war der Chefredakteur der Sendung, Florian Naß, am Adolf-Reichwein-Gymnasium zu Gast, um den Schüler und Schülerinnen ihre Fragen rund um das Thema Sport zu beantworten. Mehr dazu in den folgenden Artikeln.

Projektbeschreibung

Unsere Projektwoche mit dem Thema „Bewegung ist Leben....... - Sprache auch” begann am Montag mit der Recherche über die Sportsendung „Heimspiel”, sowie dessen Sportredakteur und bekannten Sportkommentator Florian Naß. Dies hatte den Hintergrund, dass wir am selbigen Abend die Sendung besucht hatten und Florian Naß uns Schüler im Gebäude des Hessischen Rundfunks hinter die Kulissen einer Sportsendung geführt und uns ein wenig in das Berufsfeld des Fernsehens eingeführt hat. Später konnten wir ebenfalls in der Sendung dabei sein und das Geschehen ganz nah miterleben.
Am nächsten Tag hat uns Florian Naß dann in unserer Schule besucht. Als Grund für sein Kommen nannte er seinen Wunsch nach einer Nachwuchsreihe, die sich mit seinem Beruf beschäftige und sich vielleicht auch dafür interessiere. Außerdem wollte er sich mit dem Fernsehverhalten von Jugendlichen auseinandersetzen, da wir natürlich als nächste Generation auch die Fernsehquoten der Zukunft mitbestimmen werden. Wir hatten uns im Vorlauf auf das Gespräch mit ihm intensiv vorbereitet. Er jedoch kam ohne irgendwelche Papiere in der Hand und hat uns alle Fragen, sowie seinen Vortrag über seinen Beruf frei vorgetragen. Hier hat man natürlich seine Qualitäten als Live-Kommentator hautnah miterlebt, da er auch dort den Zuschauer vor dem Fernseher die gesamte Zeit unterhalten soll, damit dieser nicht umschaltet und interessiert bleibt.
Das Interview war sehr interessant, weil er sehr motiviert und engagiert das Gespräch mit uns führte, und man ihm daher sehr gut folgen konnte. Er ging auf jede Frage ein, aber da er viel zu erzählen hatte, schweifte er einige Male vom Thema ab und erzählte uns seine Erfahrungen mit den Doping-Skandalen im Radsport und vieles mehr.
Wir waren beeindruckt von seinem andauernden Engagement - wir spürten quasi das Feuer und die Leidenschaft, die Florian Naß für seinen Beruf lebt - … und das ist sicherlich der Schlüssel zu seinem Erfolg und die Quelle seiner jahrelangen Motivation als freiberuflicher Sportjournalist.

 

Der hat doch noch nie einen Ball in der Hand gehabt!

Wir alle kennen sie, die Stimme aus dem Fernseher, die uns durch das tägliche Programm begleitet. Ob Krimi, Tagesschau oder Sportübertragung, überall gibt es Moderatoren, Kom-mentatoren oder Schauspieler. Doch wer sind diese Menschen hinter dem flimmernden Bild. Nicht selten bleiben die Menschen am Mikrofon unerkannt. Dabei haben sie noch einiges interessantes mehr zu erzählen, außer den Thematiken, die sie uns näher bringen müssen. Genauso haben sie ernst zu nehmende Meinungen zu den Thematiken, die sie kommentieren. Wie kommt es überhaupt dazu, dass die Stimme bei uns daheim im Wohnzimmer die Fami-lie unterhält und was steckt hinter einer TV-Produktion? Um uns mit den genannten Themen auseinanderzusetzen, haben wir die Aufzeichnung der wöchentlichen Sportsendung „heim-spiel!“ des Hessischen Rundfunks angesehen. Vor Ort konnte man hautnah erleben, welcher Aufwand hinter einer „kleinen“ Produktion wie dieser steckt. Zur Einführung in das Leben eines Kommentators und Redakteurs, aber auch in das knallharte TV-Business, führte uns der ARD-Sportkommentator und HR-Redakteur Florian Naß durch die Räumlichkeiten des HRs und besuchte uns am nächsten Morgen zu einem Interview. Unter anderem ist Naß be-kannt durch die spektakuläre Kommentation des Handball EM Finalspiels Deutschland ge-gen Spanien im Januar 2016 und durch die langjährige stimmliche Begleitung der Tour de France im Ersten.
Als normaler Zuschauer bekommt man zu Hause nichts von einer solchen aufwendigen Vor-bereitungsphase mit, sondern nur das Endprodukt zu sehen. Für uns wirkt das Fernsehen pro-fessionell, makellos, gar klinisch. Doch das TV-Business ist nicht zu unterschätzen. Fehler aller Art werden direkt medial „geschlachtet“. Vor allem live-Moderatoren unterliegen einer besonderen Beobachtung. Florian Naß ging bei der Tour de France nicht auf die Helikopter-bilder der Stadt Oradour-sur-Glane ein, weil die Geschichte um die Kriegszerstörung durch die SS schlicht und ergreifend in seinen Etappenaufzeichnungen fehlten. Der Aufschrei in mehreren Medien war groß. Naß konnte sich dennoch durch einen Nachtrag in der Nachbe-reitung der Etappe retten. Anders ein Kommentator-Kollege, der aufgrund unsachlicher Kommentare während der Reitwettkämpfe bei Olympia seinen Job verlor. Der Druck zur Perfektion ist hoch und nur die Besten können sich als Kommentatoren etablieren. Das TV-Business ist lange nicht so sauber und einfach wie es scheint. Genauso stecken hinter großen Sportproduktionen wie der Tour de France viel Blut und Schweiß. Hinter den Kulissen also der Stimme sowie den Bilder die beim Zuschauer ankommen, stecken mehrere dutzend Hände, die teilweise monatelang vorbereiten und Tag ein Tag aus Kabel schleppen, an-schließen und wenige Stunden später wieder abbauen, damit wir live dabei sein können. Die-ser Aufwand wird nicht hinterfragt und erst recht nicht honoriert. Unsere Erwartungen sind klar: live dabei sein, makelloses, scharfes Bild und vor allem eine interessante, unterhalten-de und informative Kommentation des Ganzen. Dabei entgeht dem Zuschauer, dass der Kommentator sich teilweise wochenlang vorbereitet, um Städte und ihre Geschichten zu recherchieren, um die Athleten und ihre Hintergründe zu wissen, technische Neuerungen zu kennen. Vielmehr erscheint es dem Zuschauer als würden den Kommentatoren die Informa-tionen zu fliegen. Dem Zuschauer entgeht unter anderem aber auch, dass ihr Lieblingskom-mentator Wochen oder Monate nicht zu Hause bei seiner Familie sein kann, da er von Groß-ereignis zu Großereignis reist, um die bestmögliche Berichterstattung gewährleisten zu kön-nen. Für alle Teams, die im Produktionsprozess eines TV-Produkts beteiligt sind, bedeutet der Druck des Zuschauers wochenlanges Arbeiten am Rande des Machbaren. Wenn es dann schlechte Kritiken für eine Sendung gibt oder die Einschaltquoten nicht befriedigend sind, bedeutet das unter Umständen trotz des großen Aufwands das Aus für die meist freiberuflich engagierten Journalisten. Dass die Kritik dabei teilweise aus purer Lust am Mobbing ent-steht und daher sogar nicht selten aus der Luft gegriffen und einfach falsch ist, entgeht vie-len. Einem Kommentator, der selbst höherklassig Handball gespielt hat und mit einer erfolg-reichen Nationalspielerin verheiratet ist vorzuwerfen „Der Mann hat doch nie ‘nen Ball in der Hand gehabt!“, ist schlicht und ergreifend peinlich. Bei einigen Zuschauern scheint gänzlich unterzugehen, wie sehr der Kommentator selbst für seinen Sport lebt und kämpft. So war Handball jahrelang von der öffentlich rechtlichen Bildfläche verschwunden und nur durch die unbändige Passion und Leidenschaft von Florian Naß und einigen Kollegen war es möglich, dass Handball sogar die in der ARD „heilige“ Tagesschau für ein Spiel der Natio-nalmannschaft aus dem Programm warf.
Letztendlich muss man erkennen, dass die Zuschauer einen nicht unerheblichen Einfluss auf das TV-Business mitbringen und das Leben der Beschäftigten massiv beeinflussen können zum Positiven als auch zum Negativen. Natürlich werden die Journalisten nicht nur durch die Kritik und das Feedback der Zuschauer motiviert. So erklärte Naß, dass sein Interview 2010 bei Olympia in Vancouver mit Königin Silvia von Schweden ihn besonders stolz mach-te. Es sind oftmals die kleinen Dinge im Leben, die einem ein Lächeln verleihen, die moti-vieren oder das Durchhaltervermögen für die nächste Recherche- und Vorbereitungsphase steigern. Daher der Aufruf: Bitte überlegen Sie, wie Sie die Arbeit in diesem Fall von Jour-nalisten konstruktiv kritisieren oder belohnen können und verstecken Sie sich bitte nicht in der feigen Anonymität des Internets. Journalisten, Kommentatoren, Moderatoren sie alle sind genauso Menschen wie DU und ICH und daher genauso wenig perfekt. Auch sie machen Fehler und diese sicherlich nicht aus Absicht.

Laurin Nix, Q3

im Gespräch mit Florian Nuß

In einem Gespräch mit Florian Naß lernten wir den Beruf eines Sportreporters kennen, da er uns einen Einblick in sein Leben und Beruf gegeben hat. Florian Naß, geboren in Frankfurt am Main, ist 48 Jahre alt und Sportjournalist beim Hessischen Rundfunk und der ARD. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder, welche sich ebenfalls sehr für Sport interessieren. Florian Naß kommt aus einer sportbegeisterten Familie. Schon in jungen Jahren spielte er mit seinen Geschwistern leidenschaftlich Handball. So erreichte er die zweite Bundesliga vergleichsweise früh. In einem persönlichen Gespräch erklärte er uns, dass er sich nicht für die Berufswünsche der anderen Kinder begeisterte, sondern schon im Alter von acht Jahren wusste, dass er Sportreporter werden möchte. In dieser Zeit war sein Ziel, als Redakteur zu arbeiten, aber auf keinen Fall als Kommentator beim Fernsehen.
Durch sein persönliches Engagement und eigenständige Initiative bekam er mit 16 Jahren die Chance für ein Praktikum bei der Frankfurter Rundschau. Er war mit dem Fahrrad zum HR gefahren und stellte sich dort vor. Hierbei machte er viele Erfahrungen und sein Interesse stieg immer weiter an. Nach seinem Abitur studierte er Sport und Deutsch auf Lehramt in Frankfurt. Sein Interesse für den Job des Sportreporters war jedoch größer als das Interesse am Lehramtsstudium, weshalb er dieses abbrach.
Er erzählte uns, dass er daraufhin einen Brief an den Chefredakteur des Hessischen Rundfunks schrieb, worin er über alles in seinem Leben erzählte und fragte, wie man zu diesem Beruf gelangen könne. Nach kurzer Zeit wurde Naß unerwartet vom Chefredakteur eingeladen, da dieser diesen Brief so „verrückt“ fand und sich für den Briefeschreiber begeisterte. So wurde er 1990 als freier Mitarbeiter beschäftigt. Er berichtete, dass er sich auf seinem beruflichen Weg das meiste selbst beibringen musste. Seine Fähigkeit sich Dinge selbst anzueignen und seine sportliche Begeisterung ermöglichten ihm einen schnellen Aufstieg.
Bereits mit 25 Jahren kommentierte er sein erstes Handballspiel bei der Champions League, worauf er sehr stolz ist, denn Handball ist bis heute seine Lieblingssportart. 1996 wurde er bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta eingesetzt. Kurz darauf bot sich eine weitere Chance, da der Radsport 1997 populär wurde. Im Zuge der steigenden Popularität des Radsports wurde bei der ARD ein „Radsport-Team“ ins Leben gerufen. Hier arbeitete er als „Story-Macher“. In der folgenden Zeit gewann Naß einen bleibenden Platz als Kommentator bei der Tour de France. 2007 kommentierte er dann auch noch das WM-Finale der Handball-Nationalmannschaft.
Durch das Gespräch mit Florian Naß wurde uns bewusst, dass vor allem seine Leidenschaft, seine Begeisterung und sein Ehrgeiz zu dieser erfolgreichen Karriere eines Sportreporters geführt haben.

Dena Henseler und Alexandra Roth, Q3

eine Brille, ein graues Hemd, Jeans und neonfarbene Sportschuhe

Es ist Dienstag. Die Sonnenstrahlen scheinen durch das Fensterglas des Konferenzraumes. Im Raum duftet es nach Apfelkuchen und Kaffee. Alles fein auf einem langen Tisch hergerichtet. Doch wofür der ganze Aufwand?
Es klopft an der Tür, und ein sportlicher Mann mittleren Alters betritt den Raum. Er trägt eine Brille, ein graues Hemd, Jeans und neonfarbene Sportschuhe. Sein freundliches Lächeln macht ihn sofort sympathisch. Florian Naß ist Sportkommentator bei der ARD und Sportjournalist beim Hessischen Rundfunk. Er kommentiert Sportereignisse wie die Tour de France oder die Handball EM. Aber auch bei zahlreichen Olympischen Spielen war er mit dabei – unter anderem auch in Rio de Janeiro. Heute hat er sich die Zeit genommen, um Fragen zu seinem Beruf, seiner Tätigkeit und zu seiner Person zu beantworten.
Schon immer hat Sport sein Leben beeinflusst. Für ihn ist Sport Leben. Deswegen musste auch sein späterer Beruf etwas mit Sport zu tun haben. Schon als kleiner Junge wollte er unbedingt Sportkommentator werden. Zunächst studierte Naß Sport und Deutsch auf Lehramt in Frankfurt. Später wechselte er zum Studiengang Sportwissenschaften, da er merkte, dass das Lehrer-Sein doch nicht so das Wahre sei. Mit 21 Jahren fing er als Freimitarbeiter beim HR an.
Bemerkenswert ist, mit welcher Euphorie und Freude er von seinem Beruf erzählt, trotz dass er dafür viel Zeit und Energie aufwendet, und seine Familie und Freunde oftmals wochen- oder monatelang nicht sieht. Für Florian Naß ist der Sport eine Leidenschaft. Und dafür nimmt er vieles in Kauf.
Für die Tour de France beispielsweise fährt Florian Naß die komplette Strecke der Tour mit dem Auto ab. Dabei sammelt er zahlreiche kulturelle und historische Informationen über die Landschaft und Dörfer der einzelnen Etappen, die er dann während seiner Arbeit als Kommentator mit einfließen lässt. Und natürlich dürfen die Informationen zu jedem einzelnen Rennfahrer nicht fehlen. Im Laufe der Vorbereitung sammelt sich also eine unglaubliche Menge an Fakten an, um das Sportevent für den Zuschauer spannend und interessant zu gestalten. Der Unterhaltungswert spielt eine enorme Rolle. Das ist schon ziemlich viel Aufwand. Nicht immer bekommt er die wünschenswerte Anerkennung. Aber Florian Naß brennt für seinen Job. Das finde ich persönlich sehr bewundernswert.
Auf die Frage, was er tut, um sich von seiner Arbeit abzulenken, antwortet er mit einem Grinsen: „Handball und mit Freunden Karten spielen“, das sei für ihn besonders wichtig.
Bei seinen Erzählungen verfängt sich Florian Naß gerne mal, und die gestellte Frage rückt in den Hintergrund, doch am Ende kommt er stets auf die Frage zurück und beantwortet sie mit einem charmanten Lächeln. Man merkt, dass er gerne erzählt und gerne mit anderen Menschen Kontakt knüpft. Obwohl er in seiner Anfangszeit unglaubliche Angst vor dem freien Sprechen hatte. Heute ist das natürlich anders: Sprache ist sein Leben.
Persönlich habe ich sehr viel aus dem Gespräch mit Florian Naß mitgenommen: Nicht aufgeben und sich unterkriegen lassen, so hart auch die Kritik ausfällt. Lieber nachhaken und nachfragen. Aus jeder Niederlage und Kritik kann man wachsen und lernen. Man darf nur nicht den Mut verlieren.
Viele scheitern an dem Spagat zwischen dem Berufs- und dem Privatleben. Aber Florian Naß meistert dies mit Bravour. Er ist bodenständig und weiß, wo er hingehört. Das kann man nicht von jedem behaupten. Besonders hervorzuheben ist auch, dass man sich immer treu bleiben und dafür brennen sollte, denn dann lässt sich auch ein gutes Ergebnis erzielen.
Am Ende bleibt Florian Naß ein großes Dankeschön auszusprechen. Dafür, dass er sich extra den Vormittag Zeit genommen hatte, um sich den zahlreichen Fragen zu stellen und diese offen und ehrlich beantwortet hat, obwohl er mit Sicherheit etwas Wichtigeres zu tun gehabt hätte.

Louisa Grübler, Q3