Über uns

„Wer ein ganzes Leben gestalten will,
muss das Lernen lernen, gemeinsam, allezeit.”

(Adolf Reichwein, 1943)

Grundsätze

Jedes Mitglied der Schulgemeinde verhält sich so, dass durch unser tägliches gemeinsames Zusammenleben in der Schule zum einen eine gute Atmosphäre zum Lernen, Arbeiten und Lehren entsteht, zum anderen durch ein hilfsbereites und höfliches Verhalten zueinander, wobei der Eine die Rechte des Anderen achtet und jeder seine Pflichten erkennt und erfüllt, eine Schulgemeinde geschaffen wird, in der wir uns alle wohlfühlen und mit der wir uns auch identifizieren.
Wir nehmen besondere Rücksicht auf Schwächere und Behinderte und alle, die besonderer Hilfe bedürfen. Der gemeinsame Schulalltag wird nicht freibleiben können von hier und da auftretenden Spannungen und Meinungsverschiedenheiten. Dies liegt in der Natur des menschlichen Zusammenlebens und Zusammenarbeitens. Solche Konflikte werden durch rationale Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten, gegebenenfalls mit Unterstützung anderer Mitglieder der Schulgemeinde, gelöst.
Es ist verboten, Konflikte mit irgendeiner Form körperlicher Gewalt auszutragen und Andere seelisch oder körperlich zu demütigen oder zu verletzen. Dies ist mit den Grundsätzen der Menschenwürde und der Achtung vor dem Anderen oder Andersdenkenden nicht zu vereinbaren.
Als besonderes Zeichen zunehmender sozialer Reife und wachsender Verantwortung sollen ältere Schülerinnen und Schüler auf ihre jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler Rücksicht nehmen. Man kann ihnen den Vortritt überlassen, kann als Älterer, Überlegener über manches vorlaute und wenig rücksichtsvolle Benehmen hinwegsehen, soll aber ihnen bei Nöten und Problemen eben als der Ältere und Erfahrenere eine hilfreiche Hand reichen. Freilich sollen die Jüngeren diesem verständnisvollen Verhalten Älterer keine Berechtigung zu absoluter Narrenfreiheit entnehmen.
Die Mitglieder der Schulgemeinde sind aufgefordert, die Schule inhaltlich und gestalterisch weiterzuentwickeln. (Hierzu gehören u.a.: Schulkonzept, besondere Schwerpunkte der Schule, Gestaltung von Klassenräumen und der Bereiche davor usw.)
Die Mitglieder der Schulgemeinde sind aufgerufen, in gegenseitiger Kommunikation und Abstimmung ihre Gedanken, Pläne und Vorschläge zu konkretisieren, wobei insbesondere den Gesamt- und Fachkonferenzen, Klassenelternabenden, Elternbeiratssitzungen, SV- und Tutorenstunden sowie Veranstaltungen, bei denen die Schule sozusagen "nach außen" auftritt, wie Theateraufführungen, Musikveranstaltungen, Projekttagen und -wochen sowie Schulfesten eine besondere Verantwortung zukommt.

Konkrete Verhaltensweisen

  1. Der Unterricht beginnt mit dem zweiten Klingeln. Bei der Gestaltung aller Pausen ist darauf Rücksicht zu nehmen.

  2. Sollte die Lehrkraft 10 Minuten nach Stundenbeginn noch nicht eingetroffen sein, so melden dies die Klassen- oder Kurssprecher im Sekretariat.

  3.  Mobiltelefone, MP3-Player usw. sind ausgeschaltet und bleiben in den Taschen der Schüler/innen. Hierzu gibt es eine ergänzende Sonderregelung für die Oberstufe, die es zu beachten gilt.

  4. Wegen der Enge der Klassenräume ist besonders darauf zu achten, Kleidung und Taschen so abzustellen, dass sie niemanden stören und dass keiner darüber fallen kann.

  5. Auf dem Schulgelände sind Alkohol und andere Drogen, auch Rauchen verboten.

  6. Auf den Schulhöfen sind Laufspiele sowie Spiele mit Softbällen erlaubt, an den Tischtennisplatten auch Spiele mit Tennisbällen. Alle anderen Bälle sind grundsätzlich verboten, da sie eine Verletzungsgefahr darstellen. Aus diesem Grunde sind auch Skateboards, Inlineskates und „Heelys“ (Turnschuhe mit integrierten Rollen) nicht gestattet.

  7. Innerhalb des Gebäudes, vor allem in den Gängen und auf den Treppen, sind Fangspiele, Ballspiele, Nachlaufen und sonstige Aktivitäten, die andere gefährden, verboten.

  8. Die Toiletten dienen nicht als Aufenthaltsraum.

  9. Das Erdgeschoss des C-Baus wird in der ersten und zweiten großen Pause nur von den Jahrgangsstufen 10 (vorübergehend solange, bis wir wieder vollzügig sind, das heißt neun Jahrgangsstufen haben) bis 13 als Aufenthaltsraum genutzt. In der Mittagspause können sich alle dort aufhalten. Der Kiosk ist von außen für alle zugänglich. Jeder nimmt Rücksicht auf den anderen und drängelt nicht.

  10. a) Die Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe verlassen während der großen Pausen die Gebäudetrakte und halten sich auf den Pausenhöfen auf. In den Doppelstunden gibt es keine "kleinen" Pausen, alle verbleiben in den Unterrichtsräumen. Durch geeignete pädagogische Maßnahmen, die eine Entschleunigung der Unterrichtsarbeit bewirken, z.B. Phasenwechsel, Gruppenarbeit etc., wird verhindert, dass es zu einer Überforderung der Konzentrationsfähigkeit kommt.
    b) Das Schulgelände darf von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 – 10 während aller Pausen ohne Erlaubnis nicht verlassen werden. Lehrkräfte dürfen hierzu keine Genehmigung erteilen. Bei einem Raumwechsel werden die Taschen mitgenommen.

  11. Das Verlassen des Schulgeländes in der Mittagspause ist für Schüler/innen der Sekundarstufe I ausschließlich mit schriftlicher Genehmigung der Eltern gestattet nur für den Fall, dass zu Hause ein Mittagessen eingenommen wird. Entsprechende Anträge werden von der Schulleitung geprüft und beschieden.

  12. Regelung für angesagte Regenpausen:
    Bei Regen ist das Erdgeschoss des C-Baus und des A-Baus für alle Jahrgangsstufen geöffnet. Das Erdgeschoss des B-Baus ist für die Oberstufe geöffnet.

  13. Der A-Bau ist mit Ausnahme der Bibliothek in der Mittagspause zu verlassen.

  14. Warmes Mittagessen wird ausschließlich in den dafür vorgesehenen Bereichen im C-Bau eingenommen.

  15. Nach dem Essen werden die Tabletts in die vorgesehenen Wagen gestellt und die Essenplätze sauber hinterlassen.

  16. Der Cafeteriadienst hält die Cafeteria bzw. den Essensraum sauber.

  17. Die Wege zu den Bushaltestellen und die Busfahrten sind Teile des Schulwegs. Hier gelten die gleichen Regeln wie auf dem Schulgelände.

  18. Das Schulgelände und die Schulgebäude sind für die Mitglieder der Schulgemeinde da; das Hausrecht übt der Schulleiter, an seiner Stelle jede andere Lehrkraft und die anderen Mitarbeiter aus.

  19. Den Anweisungen der Lehrkräfte, des Hausmeisters und der Verwaltungskräfte haben alle Schüler/innen im Rahmen dieser Hausordnung Folge zu leisten.

Regelung im Umgang mit Handys, Smartphones und sonstigen mobilen Endgeräten

Benutzung auf dem Schulgelände/außerhalb des Unterrichts

  1. Handys, Smartphones und sonstige mobile Endgeräte (im Folgenden: Mobilgeräte) müssen auf dem gesamten Schulgelände ausgeschaltet und in der Tasche sein.
    a) Mobilgeräte dürfen nur mit Erlaubnis einer Lehrkraft genutzt werden.
    b) Oberstufenschülerinnen und –schüler dürfen ihre Mobilgeräte grundsätzlich (auf Grundlage dieser Regelung) verantwortunsbewusst und lautlos nutzen. Ausgenommen sind in den großen Pausen die Schulhöfe und in der Mittagspause die Mensa. Es dürfen keine Bild- oder Tonaufnahmen gemacht werden.
  2. Bei der Nutzung darf auf keinen Fall gegen Persönlichkeitsrechte anderer verstoßen werden.
    Videos mit Gewalt verherrlichenden oder pornografischen Inhalten dürfen weder angeschaut noch auf andere Medien weitergeleitet werden.
  3. Die Schule übernimmt keine Haftung für verlorene, gestohlene oder zerstörte Mobilgeräte.

Benutzung im Rahmen des Unterrichts

  1. Mobilgeräte bleiben während des Unterrichts in allen Jahrgangstufen ausgeschaltet in der Tasche.
    Für unterrichtliche Zwecke kann die Benutzung von Mobilgeräten von einer Lehrkraft erlaubt werden.
  2. a) Es werden keine Arbeitsaufträge für Vertretungsstunden erteilt, für die die Benutzung von Mobilgeräten notwendig wäre.
    b) Arbeitsaufträge werden von Lehrkräften nicht über soziale Netzwerke kommuniziert.
  3. Es darf keine Benachteiligung entstehen, sollte jemand nicht über ein Mobilgerät verfügen.

Benutzung auf Klassenfahrten

Auf Klassen- oder Stufenfahrten und an Wandertagen gelten eventuell gesonderte Regelungen, die von den begleitenden Kolleginnen und Kollegen mitgeteilt werden.

Maßnahmen bei Verstößen

  1. Bei Verstoß können Mobilgeräte vorübergehend eingezogen werden. Sie werden aus pädagogischen Gründen an die Erziehungsberechtigten zurückgereicht. (Öffungszeiten des Sekretariats beachten!)

Ein Verstoß kann pädagogische oder Ordnungsmaßnahmen zur Folge haben.