Über uns

Die Geschichte des ARG

Das Adolf-Reichwein-Gymnasium wurde am 1. Dezember 1966 mit zwei Klassen mit je 20 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7 und einem Kollegium aus fünf Lehrkräften eröffnet. An diesem Tag begann das zweite Kurzschuljahr, hervorgerufen durch die Umstellung des Schulbeginns von Ostern auf Sommer. Gleichzeitig mit der Grundsteinlegung des A-Baus im Oktober 1968 errichtete der Kreis auf dem Gelände der benachbarten Adolf-Reichwein-Schule, Haupt- und Realschule, zwei Pavillons, in denen vier Klassen sowie das Sekretariat des Gymnasiums untergebracht wurden. Weitere sechs Klassen fanden in anderen Schulen provisorische Unterkunft.

Mit der Fertigstellung des Gebäudes zum Schuljahr 1970/71 wurden in Heusenstamm alle Voraussetzungen für den Auf- und Ausbau eines modernen, zukunftsoffenen Schulwesens geschaffen. 24 Klassen- und Fachräume sowie großzügig ausgestattete naturwissenschaftliche Fach und Experimentierräume, Sprachlabor, Musik-, Werk- und Zeichenräume, Sternwarte und Fotolabor erlaubten eine fruchtbare Erziehungsarbeit für 800 bis 900 Schüler.

Das rasante Anwachsen der Schülerzahlen auf 1.725 im Schuljahr 1979/80 erforderte verschiedenste Provisorien. Die Erweiterung um einen weiteren Gebäudeteil mit acht Großklassen, dem heutigen B-Bau, zum Schuljahresbeginn 1982/83 erlaubte die Rücknahme der nach Dietzenbach ausgelagerten Klassen. Zurückgehende Schülerzahlen sorgten ebenfalls für eine Entspannung.

1993 konnte der Betrieb im naturwissenschaftlichen Trakt nur noch mit Notleitungen, gleichsam auf Sparflamme, aufrecht erhalten werden. Doch der lang ersehnte Neubau (C-Bau) hinter der Schule nahm seitdem Gestalt an. Die Arbeitsbedingungen für Kollegium, Medientechniker, Sekretärinnen und Leitungsteam konnten durch diese großzügige Erweiterung im 3. Bauabschnitt erheblich verbessert werden.

Mit dem Neubau der Turnhalle im Jahre 2007 und der Sanierung des A-Baus (2007–2009) wurden optimale Lernbedingungen geschaffen, welche heute von ca. 1100 Schülerinnen und Schülern sowie ca. 80 Lehrkräften genutzt werden.