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Der Deutsch-Französische Tag

Am 26.01.2016 haben wir am Adolf-Reichwein-Gymnasium den Deutsch-Französischen Tag gefeiert. Alles begann damit, dass am 22.01.1963 ein Vertrag zwischen Frankreich und Deutschland geschlossen wurde. Dieser Vertrag trägt den Namen „Elysee Vertrag“. Die ehemaligen Präsidenten Konrad Adenauer (Deutscher Präsident) und Charles de Gaulle (Französischer Präsident) schlossen diesen Vertrag, um die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich darzustellen.
An unserer Schule haben wir diesen Tag gefeiert, indem in der ersten Stunde ein Theaterstück aufgeführt wurde. Die Französisch-Klasse 6f führte das Stück „Au café Daguerre" auf, in dem es um drei Familien in einem Pariser Café ging, die alle aus verschiedenen Ländern kamen und sich durch einen kleinen Unfall näher kennenlernten.
Zwischendrin spielten die Young Strings, unter der Leitung von Herrn Fürst, ein paar Lieder aus den Filmen „Le fabouleux destin d'Amélie Poulain" und „Les choristes" wie beispielsweise das Lied „Vois sur ton chemin“, das von den französisch Klassen 8a und 8f gesungen wurden.Als nächstes machte die Klasse 7f eine Quizshow „Qui veut gagner der millions?“ was übersetzt so viel heißt wie „Wer wird Millionär?“
In der zweiten Stunde wurden noch einmal zwei Theaterstücke aufgeführt. Die Klasse Q3 führte das Stück „Bon voyage" auf. Die Klassen E1d und F1 führten das Stück „Rendez-vous au restaurant" auf, die Lehrerin ist Frau Reuter.
In den beiden Pausen verkauften einige Französisch-Klassen Köstlichkeiten aus Frankreich, wie zum Beispiel Waffeln.
In der dritten und vierten Stunde organisierte die Schule einen Gastredner, Christophe Braouet, der einen Vortrag hielt: „Frankreich – das terrorisierte Reiseland“. Es ging darum, dass Frankreich wegen des Anschlages am 13. November 2015 als terrorisiertes Reiseland bezeichnet wird. Allein dieses Jahr gab es schon 12 Anschläge. Er redete davon, dass Frankreich mehr Flüchtlinge aufnehmen soll, aber auch die anderen europäischen Länder sollten sich etwas mehr um die großen Flüchtlingsgruppen bemühen. Es kommen zwar jedes Jahr 85.000.000 Flüchtlinge dorthin, doch trotzdem überwältigt Deutschland die Flüchtlingskrise nicht alleine. Es ging auch um die Frage, warum uns der Anschlag in Paris so sehr betroffen hat. Vielleicht wegen der vielen Toten aber auch weil Paris das Symbol für Freiheit und Menschenrechte darstellt. Das versteht auch jeder. Jedes Land, jede Kultur und jede noch so kleine Stadt.
In der sechsten Stunde gab es eine Präsentation über den Austausch mit La Verpillère, den Frau Nuss organisiert.
So endete der Deutsch-Französische Tag, bei dem wir viel über die Freundschaft und das Bündnis zwischen Frankreich und Deutschland gelernt haben.

Jasmin Hofmeister (8a)

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