Aktuelles

Buntes Treiben im Zeitfenster

In diesem Jahr fand vom 3. - 7. Februar die zweite Zeitfensterwoche an unserer Schule statt, in der alle Schüler*innen vielfältige und neue Kenntnisse in unterschiedlichsten Themenbereichen sammelten konnten.
Es wurden Projekte gestartet und ausgearbeitet, Exkursionen gemacht und der Kreativität freien Lauf gelassen, sodass alle ihren Horizont und so manches Wissen erweitern konnten.
Die Jahrgänge 5 - 7 konnten sich in verschiedenste Projekte einwählen, die die Lehrer mit viel Vorbereitungsarbeit umsetzten.
Eine Hälfte der achten Jahrgangsstufe verbrachte ihre Woche auf der Piste, während die andere Hälfte den Unterricht vorzuarbeiten hatte, den sie in der folgenden Woche verpassen würden, die sie selbst als zweite Gruppe auf Skifreizeit verbringen.
Die neunten Klassen absolvierten ihr Betriebspraktikum und die Jahrgangsstufe 10 beschäftigte sich mit unterschiedlichen sonstigen Projekten.
Die E-Phase beschäftigte sich mit, meist vom Tutor / von der Tutorin organisierten Projekten im Tutoriumsverband, während die Q-Phase Klausuren schrieb und sich auf ihr anstehendes schriftliches Abitur vorbereitete.

Ninja Warrior Heusenstamm

Parcours wie im Fernsehen

In der Projektwoche gab es das Projekt „Ninja Warrior“, welches von Herr Vettel geleitet wurde. Das Projekt hat in der Turnhalle für alle Jahrgangsstufen der Unter- und Mittelstufe stattgefunden und ging täglich von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr.
Ninja Warrior ist eigentlich eine Fernsehshow, in der verschiedene Teilnehmer aus Deutschland mit ihren athletischen Fähigkeiten um einen Geldpreis in Höhe von 100.000-300.000€ kämpfen. Dafür müssen die Teilnehmer einen großen Parcour bewältigen, der eine immens hohe Sportlichkeit von den Mitstreitern/-innen abverlangt. Ein Parcours ist eine Art Hindernislauf, bei dem es darum geht, durch sportliche Fähigkeiten den Weg zu meistern. So muss man sich manchmal an Seilen schwingen, eine Rolle unter einer Stange entlang machen, von einem Kasten auf eine Matte springen usw.. Diese Parcours machen Profis übrigens auch in ihrem Alltag - so wird z.B. der Weg zur S-Bahn zum Abenteuer, indem die Sportler einfach einen anderen Weg gehen, als es jeder Normale vielleicht tun würde.
Ziel unseres Projektes war aber weder ein Bandscheibenvorfall, noch ein Kreuzbandriss, sondern es stand vor allem der Spaß und das Vorhaben über sich herauszuwachsen im Vordergrund. ;) Man musste außerdem keine großen sportlichen Voraussetzungen erfüllen bzw. Fähigkeiten mitbringen.

Tag 1 bis 4 - viele Wettläufe

Von Montag bis Donnerstag wurde jeden Morgen ein Spiel gespielt und Parcours aufgebaut. Jeder durfte selber entscheiden, welche Parcours man machen will oder nicht. Am Ende durfte jeder den Parcours auf Zeit durchlaufen. Die Zeit wurde am Ende zusammengerechnet, sodass jeder sein Gesamtergebnis erhielt.

Tag 5 - Der Ausflug

Am Freitag, dem letzten Tag der Projektwoche, ging es zum Abschluss zur Trampolinhalle 360° Jump in Dietzenbach. Dort wurden die Gewinner des Wettkampfes (also der gemessenen Zeiten) bekannt gegeben. Diese bekamen eine Urkunde und einen kleinen Preis.

Ich hab mir das Projekt so ähnlich vorgestellt und es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich kann es allen Empfehlen die Parcours und Sport gerne mögen.

Mia Sophie Seeger (7f)

Handlettering und Sketchnotes

Ich war im Projekt Handlettering und Sketchnotes. Dieses Projekt hat Fr. Schmuck geleitet. Das Projekt begann morgens um 8:00 Uhr und endete um 12:30 Uhr. Insgesamt waren wir 18 Schüler*innen. In meinem Projekt ging es um verschiedene Schriften, besonders um das Brush-Lettering - eine Methode, bei der durch das Nutzen eines Pinsels verschiedene Schriftbreiten in einem Buchstaben entstehen, was einen sehr schönen Effekt hat.

Erste Übungen zum Hand-und Brushlettering

Am ersten Tag hat jeder von uns eine Tüte mit Stiften für das Handlettering, ein Übungsheft, Postkarten und vieles mehr bekommen - alles, was man halt so braucht. Dann haben wir im Übungsheft die Hand-und Brushlettering Schrift geübt . Am Ende haben wir noch Postkarten kreiert.

Unsere kleinen Projekte

Am zweiten Tag haben wir weiter geübt und eigene kleine Projekte mit dem Hand- und Brushlettering gemacht. So haben wir zum Beispiel auf eine Folie mit Filzstiften gemalt, diese mit Wasser bespritzt und dann auf Blätter oder Postkarten gelegt - da waren dann schöne verschiedene Muster drauf und manche von uns haben auch Sprüche und Zitate draufgelettert.

Die Sketchnotes

An Tag Drei haben wir Sketchnotes gelernt. Sketchnotes sind kleine gezeichnete Sachen zu verschiedenen Themen, wie z.B. Schule. Zum diesem Thema kann man einen Notizzettel mit einer Pinnwand-Nadel zeichnen, aber auch viele andere Sachen.

Der Ausflug

Den Ausflug haben wir ins Klingspormuseum in Offenbach gemacht. Wir haben uns um 8:00 Uhr in der Schule getroffen und sind dann mit der S-Bahn nach Offenbach gefahren. Im Museum haben wir uns besondere Bücher angeguckt. In einem Buch war die Schrift am Anfang mehrere Zeilen voneinander entfernt und am Ende konnte man nichts mehr lesen, da am Ende keine Zeilen dazwischen waren. Ein Buch war von einer Frau namens "Burgi". Dieses Buch gab es nur einmal auf der ganzen Welt.
Danach haben wir etwas über verschiedene Schriften gelernt, auch von verschiedenen Marken, wie z.B. Puma und Playmobil, die dadurch gleich wiedererkannt werden.
Am Schluss haben wir noch ein Workshop gemacht, in dem wir in verschiedenen Schriften und Stiften, z.B. mit Federn Sätze, Texte und Sprüche geschrieben haben.

Der letzte Tag der Projektwoche

Am fünften Tag haben wir alle Sachen ausprobiert und fertig gemacht, die wir die ganze Woche gemacht haben. Es kam auch ein älteres Mädchen zu uns. Sie ist in der 10.Klasse und hat uns ihr Bullet-Journal gezeigt und uns alles erklärt. In ihrem Bullet-Journal sammelt sie verschiedene Ideen, Gedanken und vieles mehr.
Sie hat uns auch gesagt welche Stifte sie benutzt und wo man schöne Ideen herbekommt (z.B. Pinterest).Das Meiste hat sie aber alleine gemacht. Ihr Bullet-Journal fanden alle sehr schön und wirklich beeindruckend.

Ich fand die Projektwoche und mein Projekt sehr schön und es hat viel Spaß gemacht. Fr.Schmuck hat die Projektwoche sehr schön gestaltet. Sie hat uns auch ein paar Ideen für Geschenke gezeigt, die wir alle sehr schön fanden und somit viel Inspiration mit nach Hause genommen haben.

Jana Ebert (5d)

Selbstbewusstsein durch Sport? 

Die Projektwoche verbrachte ich im Projekt "Ich-Stärkung", welches von Frau Hänsel und Herrn Burkart geleitet wurde. Es ging - wie der Name schon verrät - um die Stärkung seines Ichs und damit verbunden auch des Selbstbewusstseins.

Tag 1 - Chaos

Am ersten Tag haben wir uns erst einmal kennengelernt und begannen mit dem Sport-Spieleklassiker "Zombieball", um uns aufzuwärmen. Danach begannen wir mit der ersten Herausforderung: einem Spiel, in dem wir uns ohne zu sprechen und ohne den Boden zu berühren nach Nachnamen sortieren sollten. Viele haben es nicht geschafft, vom Boden fernzubleiben. Da die erste Runde sehr chaotisch verlief, versuchten wir es danach mit den Vornamen, was leider nicht leichter war, da wir uns ja alle nicht wirklich kannten.
Nach diesem ersten Spiel haben wir erste Akrobatikübungen gemacht.

Tag 2 - Spiele

Der zweite Tag verlief etwas ruhiger. Wir haben hauptsächlich Spiele gespielt und weitere Akrobatikübungen gemacht.

Tag 3 - Akrobatik

An diesem Tag versuchten wir uns weiter an den Akrobatikübungen, was gar nicht so leicht war, da man sich sehr auf die Balance und seine Mitschüler*innen konzentrieren musste. Anschließend haben wir noch gespielt.

Tag 4 - Gruppen

An diesem Tag sollten wir uns in Gruppen einfinden und eine Show vorbereiten, die wir dann am letzten Tag vorzeigen sollten. Außerdem durften wir an die Kletterwand, was für so manch einen das Highlight der Woche war.

Tag 5 - Die Shows

Am letzten Tag der Woche sollten wir dann unsere vorbereiteten Shows vorzeigen, was viele zunächst einiges an Überwindung kostete, am Schluss jedoch für niemanden schlimm oder peinlich war. Danach hatten wir noch einmal die Gelegenheit, an die Kletterwand zu gehen und spielten zum Abschluss eine Runde "Völkerball" - ein Spiel, in dem zwei Teams auf zwei Feldern jeweils versuchen, ihre Gegner abzuwerfen und somit aus dem Spiel zu nehmen.

Mir hat die Woche sehr viel Spaß gemacht, weil wir mit sportlichen Mitteln an unserem Selbstbewusstsein gearbeitet haben und endlich Gelegenheit hatten, mehrere Sport-Spiele zu spielen als im Unterricht.

Abdurahman Laamimach (5d)
Elena Günther (E2)

Ganz ohne Chemie? Naturkosmetik selber herstellen

In der Projektwoche waren wir im Projekt Naturkosmetik selber herstellen bei Fr. Nau. Wir haben uns jeden Morgen um 9 Uhr in C202getroffen. Das Projekt ging bis 12:15 Uhr. Insgesamt waren 22 Personen. In unserem Projekt ging es darum, dass man Kosmetik auch ganz ohne Chemie herstellen kann. Wir haben Seife haben Seife, Badebomben, Badezusatz, pflegende Badebomben, Calendula-Creme und Labello hergestellt.

Alles für die Wanne

Am ersten Tag haben wir Badezusatz und Badebomben gemacht. Fr. Nau hat extra Formen, Farben und Düfte dafür mitgebracht. Außerdem waren Blumenblüten im Spiel. Bei der Herstellung der Badebomben ist ziemlich viel Dreck auf dem Tisch entstanden.

Die Massenproduktion

Da die Badebomben über die Nacht härten mussten, konnten wir sie erst heute mitnehmen. Zusätzlich haben wir ein Haufen Seife produziert, hier konnten wir zwischen weißer und transparenter Seife wählen. Natürlich konnten wir sie einfärben und beduften.

Schmelzen, Schmelzen, Schmelzen…

Heute haben wir fleißig Labellos hergestellt. Dafür mussten wir unter anderem Bienenwachs und Öl zusammenschmelzen. Wir wollten eigentlich noch ein Video über chemische Kosmetik anschauen, konnten dies wegen dem Internet nicht machen.

Eine kleine Herausforderung

Am heutigen Tag haben wir die anspruchsvolle Calendula-Creme gemacht. Dafür wurden sehr viel Arbeitsschritte benötigt, trotz alle dem hatten wir alle viel Spaß.

Noch mehr Seife…

Am letzten Tag durften wir noch mehr Seife machen, da wir dies schon einmal hergestellt haben, ging alles viel Spaß. Wiedermal hatten wir viel Spaß.
Wir hatten nicht erwartet dass uns die Woche so viel Spaß macht, trotzdem wurden wir positiv überrascht. Wir können dieses Projekt jedem weiterempfehlen der sich für Kosmetik und Pflege interessiert. 

Annabelle Mauer & Margaux Krebs, 7f

Knallige Farben, außergewöhnliche Muster und hochmotivierte Nachwuchsdesigner

Die Zeitfensterwoche war dieses Jahr wieder sehr erfolgreich. Schon im Vorfeld wurden sehr interessante und spannende Projekte angekündigt, die viel Lust und gute Laune erweckten, um mit vollem Elan loszulegen. Eines dieser Projekte war „Stoffe bedrucken und bemalen“ und wurde von Frau Seidler geleitet. In diesem Projekt wurde die kreative Kunst ausgelebt, Pinsel wurden geschwungen, Schablonen angefertigt und damit Taschen, T-Shirts und andere Stoffe auf unterschiedlichste Weise bemalt und bedruckt. Dabei war die Stimmung immer prima.

Tag 1: Wir warteten am frühen Morgen auf Frau Seidler. Alle aus meiner Gruppe waren sehr aufgeregt, denn wir wussten ja noch nicht, was genau uns erwartet und wie erfolgreich diese Woche sein würde.
Als Frau Seidler punktgenau um acht Uhr vor uns stand, war sie vollbepackt mit Farben und Materialien, die wir im Laufe der Woche einsetzen würden. Als Frau Seidler uns den Kunstraum K101 aufschloss, war die Freude groß. Jeder suchte sich geschwind einen Platz aus und schon konnte die Einführung von Frau Seidler in das Projekt beginnen.
Wir haben anschließend Stempel aus Kartoffeln angefertigt und damit erste Taschen und mitgebrachte Kleidungsstücke bedruckt. Die Zeit verging wie im Flug.

Tag 2: Am Tag 2 haben wir mit Hilfe von festem Karton und Cuttern Schablonen angefertigt. Wir nutzten die Stunden, um damit unsere Taschen und andere Kleidungsstücke zu bemalen, zu bedrucken oder zu besprühen. Anschließend haben wir die getrockneten Kreationen gebügelt, um die Farbe zu fixieren. Wir alle fühlten uns dabei wie richtige Modedesigner.

Tag 3: Am dritten Tag haben wir sogenannte „Tropfarbeiten“ erstellt. Dabei wurde mit einer Pipette Farbe aufgezogen, die wir anschließend auf aufgespannte Stoffe geträufelt haben. Die Farben sind wunderschön ineinander verlaufen und dabei sind tolle Regenbogenbilder entstanden. Der eine oder andere von uns hat zudem noch Bilder ausgedruckt, die mit Hilfe einer Spezialfolie ebenfalls auf den Stoff aufgebracht werden konnten. Es sind tolle Kunstwerke entstanden.

Tag 4: Am vierten Tag haben wir die sogenannte „Shiboritechnik, auch bekannt als Batiktechnik“ kennengelernt. Dabei wird der Stoff zunächst in Wasser eingetunkt, damit sich die Farbe anschließend besser verteilt. Nun wird der Stoff an unterschiedlichen Stellen mit Seilen abgebunden, damit dadurch tolle Stoffmuster beim Einfärben entstehen. Es war für uns alle spannend zu sehen, welches Muster durch unsere unterschiedlichen Abbindetechniken entstanden sind und so wurde das ein oder andere langweilige T-Shirt zu einem echten Hingucker. 

Tag 5: Am Tag 5 konnten wir alle gar nicht glauben, wie schnell die Woche doch vergangen ist. Wir haben die Woche mit einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück und einer Schnitzeljagd durch die Schule ausklingen lassen.
Frau Seidler hat uns auch einen Zettel ausgeteilt, auf dem beschrieben war, in welchen Berufen die von uns erlernten Färbetechniken angewandt werden. Wir alle hoffen, dass Frau Seidler uns nicht verübelt, dass wir beim Besprechen doch hin und wieder durch den „Macarena-Tanz der E2“ etwas abgelenkt waren.
Es war eine spannende und erlebnisreiche Woche und leider ist es bis zur nächsten Zeitfensterwoche noch sehr lange hin.

Patrizia Heringhaus, 5a

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