Aktuelles

Kindernotbetreuung während der hessischen Osterferien

Sehr geehrte Eltern,

über diesen Link kommen Sie auf die Homepage des hessischen Kultusministeriums, wo Sie Informationen für die Kindernotbetreuung während der hessischen Osterferien finden. Dort können Sie das Formular für die Notbetreuung für Werktage unter der Woche (gilt für die Ferien) sowie das Formular für Wochenenden und Feiertage herunterladen. 

Die Notbetreuung ist beschränkt auf die Jahrgangsstufen 5 und 6 zwischen 8 Uhr und 15 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass für die Ausnahmebetreuung an Wochenenden und Feiertagen zusätzliche Kriterien gelten, die erfüllt sein müssen.

Dies bedeutet, dass

  • ein Elternteil in so genannten kritischen Infrastrukturen im Bereich der Kranken- und Gesundheitsversorgung sowie der Rettungsdienste beschäftigt ist,
  • die Kraft am Arbeitsplatz unabkömmlich ist,
  • die Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleistet werden kann.

Hinzu kommt, dass

  • das andere Elternteil ebenfalls in einem der Schlüsselberufe tätig ist und zeitgleich im Einsatz ist, d.h., die Kinderbetreuung kann innerhalb des unmittelbaren familiären Kontextes nicht sichergestellt werden.

Grundsätzliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Notfallbetreuung ist, dass das Kind keine Krankheitssymptome aufweist und in den 14 Tagen zuvor weder Kontakt zu infizierten Personen hatte noch sich in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgehalten hat.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Homepage bzw. den Formularen.

Eine Anmeldung erfolgt über die Klassenleitung. Das vorgesehen Formular muss ausgefüllt werden, bitte informieren Sie die Klassenleitung mindestens zwei Tage im Vorfeld, damit wir die Organisation einleiten können.

Ich wünsche Ihnen allen weiterhin Gesundheit sowie die nötige Kraft, mit all den Herausforderungen umzugehen.

 

Siegfried Ritter

Umstellung und Vereinheitlichung des E-Learnings auf das „Forum“

Die Versorgung mit Arbeitsaufträgen der Schülerinnen und Schüler ist sehr schnell angelaufen und nimmt, je nach Lehrkraft und Lerngruppe, inzwischen unterschiedliche Wege. Wichtig ist, dass die SchülerInnen altersangemessen und sinnvoll versorgt werden, wohl wissend, dass die Lehrkraft vor Ort und ein gemeinsamer Unterricht im Klassenraum nicht völlig durch "E-Learning" ersetzt werden können.

Nach einem Treffen mit dem SEB-Vorsitzenden Herrn Matteo, Experten aus Informatik und E-Learning sowie der Schulleitung haben wir beschlossen, für die Phase nach den Osterferien - falls der Unterricht weiterhin ausgesetzt würde - das "Forum" als Standard für die Kommunikation zwischen Lehrkräften und SchülerInnen festzulegen. Das Kollegium wurde diesbezüglich informiert (ebenso über die oben angesprochenen Bereiche, den Umfang etc. die Arbeitsaufträge betreffend). Weiterreichende Lernformen sind möglich, je nach Lehrkraft und Lerngruppe.

Hier geht es zum Forum.

Anbei finden Sie den vollständigen Elternbrief.

Bitte unterstützen Sie uns bei dieser Arbeit - bleiben Sie und Ihre Nächsten gesund!

Siegfried Ritter, Schulleiter

 

Unterrichtsmaterialien für die E-Phase

Die Schülerinnen und Schüler der E2 sollen sich zwecks Übermittlung von Arbeitsaufträgen bitte per Mail bei ihren Fachlehrern melden. Diese entscheiden, ob die Arbeitsaufträge per Email oder über das Forum erstellt werden.

Coronavirus: Aktuelle Informationen und Unterricht

Sehr geehrte Eltern,

 

Ich hoffe, Ihnen und Ihren Kindern geht es gut, wir leben und arbeiten momentan unter besonderen Umständen, die uns allen Einiges abverlangen.

Um mit dieser Situation möglichst gut umgehen zu können, halten wir uns das Ziel vor Augen: es geht darum, die Infektionsrate mit dem Coronavirus möglichst flach zu halten, damit keine exponentielle Zunahme an Erkrankungen erfolgt. Zentraler Hintergrund ist, dass geschwächte und ältere Personen besonders anfällig sind und gegebenenfalls mit gravierenden Folgen zu rechnen ist. Würden dann bei einem sehr hohen Krankenstand notwendige Kapazitäten, insbesondere im Intensivbereich, in den Krankenhäusern fehlen, wäre dies fatal. Dies könnte bei einem exponentiellen Wachstum der Fall sein!

Insofern drehen sich alle Bemühungen darum, durch Vermeidung sozialer Kontakte auftretende Infektionen auf einen möglichst langen Zeitraum zu strecken, davon ausgehend, dass ein Großteil der Bevölkerung nach und nach die Erkrankung durchleben wird.

Daher handelt es sich um einen Akt der Solidarität, den wir als Schulgemeinde tragen wollen. Dies bedeutet natürlich, dass wir gewohnte Strukturen und Arbeitsprozesse von jetzt auf gleich ändern und umstrukturieren müssen, wohl wissend, dass es Reibungsverluste geben wird, offene Fragen und Ängste bestehen bleiben und erst sukzessive abgebaut werden können. Wir müssen also mit Einschränkungen sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich zurechtkommen.

In ihrem privaten oder beruflichen Umfeld haben Sie sicher auch mit den neuen Herausforderungen zu kämpfen. Weder Zuhause noch in den Schulen liegt ein Plan A oder ein Konzept vor, auf welches wir zurückgreifen könnten. Wir müssen improvisieren und warten, bis Grundlagen geschaffen werden.  Dies gilt auch für Handlungsanweisungen und Richtlinien, die von der Bildungsaufsicht erst erstellt werden müssen, dies ist in einem solchen schwierigen Prozess nicht anders zu erwarten.

Und als Schule müssen wir natürlich die entsprechenden operativen Vorbereitungen treffen, um Lernchancen zu ermöglichen.

Ein paar Informationen:

  • Über die Möglichkeit einer Notbetreuung wurden sie informiert. Bitte folgen Sie den Angaben und melden Sie Ihr Kind möglichst umgehend an, falls Sie eine Berechtigung haben. Kinder, die keine autorisierte Genehmigung vorweisen, werden nach Hause geschickt.
  • In einer Klasse wurde eine Infektion nachgewiesen. Natürlich stellen sich Eltern und Kinder die Frage, ob sie infiziert sind. Diese Frage können wir nicht beantworten, wichtig ist, dass mit Schüler, Familienangehörige und Lehrkräfte auf Symptome achten, die mit dem Coronavirus in Verbindung stehen könnten. Treten typische Symptome auf - bitte informieren Sie sich, welche das sind - wenden Sie sich bitte an ihr Gesundheitsamt oder telefonisch an Ihren Hausarzt. Es wird dann versucht, die Infektionskette zurückzuverfolgen und mit betroffenen Personen Kontakt aufzunehmen. Dies erfolgt dann durch das Gesundheitsamt.
  • Sämtliche Fahrten, Exkursionen, Austauschfahrten usw. sind bis zum Ende des Schuljahres abgesagt. Über Möglichkeiten der Erstattung bzw. Stornogebühren werden sie von den betreffenden Lehrkräften informiert, sobald konkrete Handlungsanweisungen durch die Schulaufsicht vorliegen.
  • Das Schulfest wird nicht stattfinden.
  • Die Schule darf nur nach telefonischer Anmeldung und im Notfall betreten werden.
  • Klassenarbeiten, Leistungsmessung, Versetzungsbestimmungen u.a.m.: Diesbezüglich wird es seitens der Schulaufsicht noch entsprechende Regelungen geben, nach dem Grundsatz, dass Schülerinnen und Schüler nicht die Leidtragenden sein sollen. Inwiefern die bis zu den Osterferien vorgesehenen Klassenarbeiten, Lernkontrollen, Klausuren etc. nachgeholt werden müssen, steht noch nicht fest.
  • Die Abiturprüfungen finden statt! Natürlich müssen wir alle Pläne neu verfassen, aber das Abitur hat mit die höchste Priorität! Unsere Schülerinnen und Schüler haben jahrelang auf dieses Ereignis hingearbeitet, sie sind selbstverständlich aufgeregt und betroffen vor dem Hintergrund der Ereignisse. Deswegen werden wir alles dafür tun, um ein möglichst normales Ambiente herzustellen. Ein Hinweis hierzu: die Verpflegung durch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe elf wird nicht stattfinden können, die Abiturienten müssen sich selbst versorgen!

Unterricht und Kontakt zu Lehrkräften:

  • Um bis zu den Osterferien einen interaktiven und kontinuierlichen Austausch der Lehrkräfte aller Fächer mit den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, leiten die Klassenleitungen E-Mail-Verteiler ihrer Klasse an alle Fachlehrkräfte, die in der Klasse unterrichten, weiter. Der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern erfolgt entweder per E-Mail oder im sogenannten Forum durch die Fachlehrkräfte. Einerseits sollen dabei Arbeitsaufträge versendet werden, andererseits sollen die Lehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern möglichst in einen Dialog treten, um Rückfragen beantworten zu können. D.h., die Lehrkräfte versuchen, den Lernfortschritt zu begleiten. Hierfür sehen wir zunächst Wochenpläne vor, damit die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit einteilen können. Über den Vorsitzenden des Schulelternbeirates, Herrn Matteo, wurden die Klassenelternbeiräte bereits am Freitag gebeten, Listen mit E-Mail-Adressen zu fertigen, um sie sodann den Klassenleitungen zuzustellen. Falls dies noch nicht erfolgt ist, bitte ich um rasche Bearbeitung, da dies die Grundlage für ein elektronisches kommunizieren ist.
  • Die Lehrkräfte treten in Kontakt mit Ihnen bzw. den SchülerInnen. Falls dies nicht erfolgt, wenden Sie sich bitte an den Klassenelternbeirat und prüfen Sie, ob die E-Mail Listen erstellt wurden. Ansonsten kontaktieren Sie bitte die Lehrkraft.
  • Ist der Prozess erst einmal angelaufen können Sie sich jederzeit an die Lehrkräfte wenden, bitte verfolgen auch Sie den Lernprozess, damit Sie einen Eindruck von der Arbeit ihrer Kinder gewinnen.
  • Anfänglich kann es zu Verzögerungen kommen, der Prozess muss erst anlaufen.

Bleiben wir der Hoffnung, dass die Maßnahmen bald Wirkung zeigen und wir zur Normalität zurückkehren können. Andererseits machen unsere Schülerinnen und Schüler aktuell Erfahrungen, die sie in ihrer Selbstständigkeit und in ihrer persönlichen Entwicklung einen Schritt weiter bringen können.

Wahrscheinlich habe ich hier Aspekte vergessen, dies bitte ich zu entschuldigen! Aktuell müssen wir uns in einem völlig unbekannten Terrain zurechtfinden. Wir sind bemüht, auf allen Ebenen Vorbereitungen zu treffen, am Donnerstag beginnen die schriftlichen Abiturprüfungen.

Ich wünsche Ihnen nur das allerbeste, Gesundheit und, falls möglich, Gelassenheit.

Herzliche Grüße,

Siegfried Ritter, OStD
Schulleiter des Adolf-Reichwein-Gymnasiums
in Heusenstamm
06104 - 96230

Dienstversammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir gehen davon aus, dass sie über Presse und Medien bereits über die wichtigsten Fakten bezüglich Coronavirus und Aussetzung des Unterrichts bis zu den Osterferien informiert sind.
Diese außergewöhnliche Situation bedarf Absprachen für ein flexibles und umsichtiges Handeln auf unterschiedlichen Ebenen.
Wir müssen daher eine dringende Dienstversammlung einräumen: diese findet statt am Montag um 10:30 Uhr im Lehrerzimmer.
Ansonsten gilt eine Präsenzpflicht vor und nach dieser Zeit bis 13:00 Uhr laut Stundenplan.

Ich wünsche Ihnen eine gesunde Zeit.
Siegfried Ritter

Eltern in systemrelevanten Berufen

Sehr geehrte Eltern,

hier finden Sie alle Informationen zu den systemrelevanten Berufen im Hinblick auf die Notbetreuung sowie die entsprechenden Berufsgruppen. Ein Nachweisbogen muss uns vorgelegt werden.

Eine Betreuung umfasst die Jahrgangsstufen 5 und 6 für die Dauer von 7:50 bis 13:00 Uhr.

Informationen zu Corona

Liebe Eltern,

die Ereignisse überschlagen sich im Moment, aber zumindest habe wir jetzt Klarheit, was die Schulschließung betrifft. 

Wir müssen versuchen, im Rahmen der Möglichkeiten zu deeskalieren mit dem Ziel, die Gesundheit möglichst aller Schülerinnen und Schüler nicht zu gefährden. Natürlich tragen wir als Schule auch dazu bei, dass das Virus möglichst nicht beziehungsweise langsam verbreitet wird.

Sie finden eine Pressemitteilung des hessischen Kultusministeriums als erste Information für die Elternschaft.
Wir werden bis Montag unsere internen Informationen für die Elternschaft auf der Homepage veröffentlichen, damit sie von möglichst vielen Personen wahrgenommen werden können. Insofern will ich die Elternschaft bitten, regelmäßig auf die Homepage zu schauen beziehungsweise Informationsketten zu bilden.

Einen Ablaufplan beziehungsweise Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Schule/Lehrkräften und Eltern/ SchülerInnen können wir erst ab Montag etablieren.

In einem ersten Schritt wäre es sinnvoll, wenn die Klassenelternbeiräte gültige E-Mail-Adressen für alle Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klasse, falls dies nicht möglich sein sollte, eine E-Mail-Adresse der Eltern, sammeln und der jeweiligen Klassenleitung als Verteiler schicken. Somit wäre eine erste unmittelbare Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus möglich, vor allem was Arbeitsaufträge betrifft. Arbeitsaufträge können sicherlich nicht den Unterricht ersetzen, es ist auch nur eine bedingte interaktive Form des schulischen Lernens.

Wir können nur im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten das Beste aus dieser schwierigen Situation machen.

Wichtig ist vor allem auch, dass diejenigen Eltern, die berufsbedingt zu Erhaltung des Staates und der Infrastruktur notwendig sind, eine Notbetreuung für ihre Kinder erhalten. Herr Ministerpräsident Bouffier teilte mit, dass dies möglichst nicht über Großeltern oder gefährdete Gruppen geschehen soll, da ansonsten mit gesundheitlichen Risiken zu rechnen ist. Über den Ablauf, wie wir das organisieren, werden wir gesondert informieren, siehe Homepage.

Am Montag wird die Schule am Vormittag bis wahrscheinlich 11:10 Uhr die Möglichkeit bieten, Arbeitsmaterialien zu holen beziehungsweise Absprachen mit Lehrkräften zu treffen. Im Anschluss würde eine Notbetreuung stattfinden, die wir zunächst organisieren müssen.

Ich wünsche allen Eltern und Kindern Gesundheit. Wir werden diese gemeinsame Herausforderung meistern!

Viele Grüße und Gesundheit!

Siegfried Ritter

Coronavirus

Liebe Eltern, liebe SchülerInnen,

das Thema Coronavirus sorgt inzwischen weltweit für Aufsehen und provoziert Unsicherheit und Ängste. Als Schulen sind wir ebenfalls betroffen und haben zudem eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Schülerinnen und Schülern sowie den dort tätigen Lehrkräften und Mitarbeitern.

Inzwischen sind seitens des hessischen Kultusministeriums verschiedene Informationen und Handlungsanweisungen an die Schulen herangetragen worden, die ich Ihnen kurz zusammenfassen will:

Schulfahrten in Risikogebiete (laut Robert-Koch-Institut), die für den Zeitraum bis zum 30. April 2020 geplant sind, müssen von den Schulleitungen abgesagt werden. Fahrten in nicht-Risikogebiete im Ausland bedürfen der Einschätzung einer Gefahrenlage und können abgesagt werden. Sofern vom örtlichen Gesundheitsamt diesbezüglich keine eindeutige Empfehlung vorliegt und dadurch Unsicherheiten in der Schulgemeinde entstehen, würde die Schulleitung eine solche Fahrt wahrscheinlich absagen. Für Fahrten im Inland liegen nach derzeitigem Stand keine Einschränkungen vor. Dies kann sich natürlich ändern, wir sind einer täglichen Dynamik unterworfen. Kostenersatz durch das Land Hessen kann nur in Aussicht gestellt werden, wenn Fahrten offiziell durch die Schulleitung abgesagt wurden; die Erstattung für den Frankreichaustausch, der von der französischen Seite abgesagt wurde, wird aktuell geprüft.

Als Stätte der Begegnung ist eine Schule ein empfindlicher Raum. Insofern bitte ich um dringende Beachtung der Ihnen bereits zugestellten Empfehlungen, wie man sich im täglichen Miteinander vorsorglich am besten verhält (siehe Hygienevorschriften, Niesen bzw. Husten in Papiertaschentücher oder im Notfall in die Ellbogenbeuge, regelmäßiges Händewaschen, Wahren eines Abstandes im Gespräch usw.).

Eine temporäre Schließung der Schule ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht im Gespräch. Eine Schließung der Schule über eine kurzfristige, unmittelbare Gefahrenabwehr hinaus, würde ausschließlich über die zuständigen Gesundheitsbehörden gemäß Infektionsschutzgesetz erfolgen. Hierfür liegen zum aktuellen Zeitpunkt keine Anhaltspunkte vor. Sofern von Schülerinnen und Schülern oder Lehrkräften eine Gesundheitsgefahr ausgehen würde, könnte die Schulleitung im Einzelfall die betroffenen Personen ausschließen. Eine derartige Maßnahme war bislang nicht erforderlich. Isolierte Maßnahmen der Schulleitung kommen ohnehin nur ausnahmsweise dann in Betracht, wenn eine konkrete, durch Hinweise belegte Gefahr droht und das zuständige Gesundheitsamt nicht rechtzeitig erreichbar ist. Dies wäre eine Ausnahme, die aktuell nicht begründet ist.

Falls Krankheitssymptome (grippeähnlich), die im Zusammenhang mit einer Coronainfektion stehen könnten, auftreten oder jemand aus einem Risikogebiet zurückkehrt, soll der Hausarzt kontaktiert werden, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Wegen der Ansteckungsgefahr soll eine Kontaktaufnahme zunächst telefonisch erfolgen. Sind Schülerinnen oder Schüler bzw. Lehrkräfte oder sonst an der Schule Tätige innerhalb der letzten 14 Tage von einem Risikogebiet zurückgekehrt oder hatten sie engeren Kontakt zu einer solchen Person, ist eine ärztliche Abklärung erforderlich. Bei betroffenen Schülerinnen und Schülern fordert die Schule die Eltern zur Abklärung auf. Eine eigenmächtige Entscheidung hinsichtlich Schulbesuch ist nicht möglich. Fernbleiben vom Unterricht ist nach wie vor im Krankheitsfalle zu entschuldigen, „herkömmliche“ Befreiungen sind in gewohnter Weise bei der Klassenleitung und in gegebenen Fällen (mehr als zwei Tage, in Angrenzung an Ferien) bei der Schulleitung zu beantragen.

Was die anstehenden Abiturprüfungen betrifft, so liegen bis heute ebenfalls keine einschränkenden Anzeichen vor. Das hessische Kultusministerium wird hier noch entsprechend informieren.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) hat ein Bürgertelefon eingerichtet, folgende Nummer ist täglich von 08 Uhr bis 20:00 Uhr geschaltet: 0800 555 4 666. Auch finden Sie auf der Homepage des HMSI bzw. des hessischen Kultusministeriums regelmäßig aktualisierte Informationen.

Ich wünsche Ihnen und uns allen eine gesunde Zeit und - soweit möglich - einen rationalen Umgang mit dem verunsichernden Phänomen.

Mit freundlichen Grüßen,

Siegfried Ritter, Schulleiter