Aktuelles

Podiumsdiskussion am ARG

Podiumsdiskussion 2017

Am 13. September 2017, kurz vor der Bundestagswahl, hatten viele volljährige Schüler des ARGs trotz Auswertung des Wahl-o-Mats immer noch keine Idee, wen sie am 24. wählen sollten. Nicht nur um diesen Erstwählern Hilfe zu leisten, sondern auch um das politische Interesse und die Wählerzahlen für die nächsten Jahre zu vergrößern, besuchten die Wahlkreiskandidaten Offenbachs der größten Parteien, mit Ausnahme der AfD und FDP, die Schule. Zu Gast waren Björn Simon (CDU), Christine Buchholz (die Linke), Wolfgang Strengmann-Kuhn (Grüne) und Tuna Firat (SPD). Der PoWi-Lehrer Hr. Rink moderierte das Gespräch, während das Publikum, bestehend aus dem gesamte Abijahrgang sowie dem PoWi-LK der Q1, die selbst entwickelten Fragen stellte.
Das erste Oberthema, soziale Gerechtigkeit, zeigte die unterschiedlichen Prioritäten der Parteien: Von Integration der Immigranten (Grüne), bedingungslosem Grundeinkommen (Linke) bis zu Rentenalter (CDU) und Altersarmut (SPD). Auch bei der Verbesserung des Bildungssystems, ein wichtiges Thema für das Publikum, gingen die Meinungen auseinander. Jedoch waren sich alle einig, dass das heutige Bulimielernen sowie die Diskriminierung von aus weniger gebildeten Familien stammenden Schülern verändert werden muss.
Bei dem Thema Haushaltsüberschüsse wurde die Planungsfähigkeit der CDU vom SPD- Kandidat Tuna Firat kritisiert und zudem die Wunschträume der anderen Parteien niedergemacht, indem er daran erinnert, dass die Überschüsse nicht unendlich hoch seien.
Die Grüne machte sich stark für Elektroautos und die dazugehörige Aufrechterhaltung des deutschen Automarktes, Die Linke für die Entmilitarisierung, da durch sie die Grundrechte abgebaut würden.
Die einzige Diskussion zwischen den Parteien entstand zwischen Firat und Simon, die beim Thema innere Sicherheit aneinandergerieten. Firat betonte, Kameras seien nicht präventiv, sondern ein Überwachungsmittel des Staats. Er, sowie Buchholz, konnten mit schockierenden Geschichten von videoüberwachten Immigranten überzeugen.
Auch die weiteren Themen, darunter das Flüchtlingsabkommen, die Forderung einer Obergrenze für Einwanderer, Rüstungsexporte und die Legalisierung von Cannabis wurden trotz herausfordernder Fragen und Diskussionspotenzial ruhig und sachlich von den jeweiligen Parteiangehörigen beantwortet.
Allgemein ist das Gespräch sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet worden, nicht nur für die Schüler und Lehrer, sondern auch für die Wahlkreiskandidaten, die bei der ein oder anderen Fragen schon mal länger nachdenken mussten, bevor sie antworteten. Selbst nachdem die Zeit abgelaufen war, haben sich Schüler nochmal mit den Abgeordneten über ein Thema unterhalten, das sie besonders interessiert hat. Somit war die Podiumsdiskussion eine aufschlussreiche Fragerunde, die die Ansichten einiger Schüler verändert oder verstärkt hat.

Alexandra Jung, Q3

„Experimentieren und Forschen am ARG“

Stelle Fragen, die vielleicht auch noch niemand gestellt hat und trau dich, in eine neue Welt einzutauchen! Lass dich inspirieren, sei neugierig, sei kreativ.
In kleinen Gruppen werden wir Forschungsprojekte aus dem Bereich der MINT-Fächer (Biolo-gie, Chemie, Physik, Mathematik, Informatik usw.) durchführen. Dabei sind eigene kreative Ideen und Vorschläge mehr als nur erwünscht. Ziel ist es, mit unseren Projekten am Wettbewerb „Jugend forscht“ bzw. „Schüler experimentieren“ teilzunehmen.
Beispiele bisheriger Projekte:

  • Kann eine chemische Reaktion auch ohne erhitzen gestartet werden?
  • Programmieren eines PC-Spiels
  • Wie verändert sich der Kohlenstoffdioxid-Gehalt im Laufe einer Doppelstunde?

Alle Ideen sind willkommen. Natürlich dürfen auch dieselben Ideen nochmal erforscht werden.
Zielgruppe: Alle Schüler/innen des ARG; 9er werden jedoch im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts bevorzugt (WPU-Punkte gibt es!)
Ansprechpartner: Herr Schickedanz

Elterntaxis am ARG

Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Tore der Schule. Dass sie dabei sich und andere gefährden, ist ihnen dabei nicht immer bewusst. Noch ist am ARG nichts Schlimmes passiert, aber Herr Ritter möchte es nicht darauf ankommen lassen und klärt auf. Über die Elternbriefe versucht er nun, die Eltern an die Verkehrsordnung zu erinnern und bittet darum, Schülerinnen und Schüler in einiger Entfernung zur Schule aussteigen zu lassen, damit die Verkehrslage rund um das Schulgelände nicht doch noch zu einem Problem werden könnte. Der HR war dazu bei uns und an anderen Schule und berichtete am Montag, dem 11. September 2017, darüber in der Sendung defacto. Hier geht es zum Ausschnitt.