Aktuelles

Schulfest mit Courage

Am Mittwoch hat jede Klasse einen eigenen Raum gestaltet und vorbereitet. Das Thema des diesjährigen Schulfestes war „Schule mit Courage – Schule ohne Rassissmus“. In der SV-Stunde wurde gelost, welche Klasse eine bestimmte Person vertritt, z.B.: Malala Yousafzai, Marlene Dietrich oder Salman Rushdie. Die Klassen haben sich über diese Personen informiert und Plakate dazu erstellt. Einige Klassen haben die Möglichkeit Speisen und Getränke anzubieten und den Erlös einer Einrichtung zu spenden. Andere Klassen haben einen kleinen Film gedreht und zeigen diesen auf dem Schulfest.
Kurz vor dem Fest sammelten sich die Klassen in ihren Räumen. Alle wuselten über den Pausenhof oder durch die Gänge. Jeder war damit beschäftigt, die letzten Vorbereitungen für ihre Aktionen und Projekte zu treffen. Die Stimmung war angespannt. Würde alles klappen?
Mit Verspätung eröffnete Herr Ritter das Schulfest, welches das Ende des Schuljubiläumsjahrs war. Auf der großen Bühne auf dem Hof sprachen die Schüler des Schule mit Courage Team ihren Dank für die Teilnehmer am Kirchenlauf aus und ehrten diese. Die Wände der Schule waren mit Werbeplakaten gepflastert und jeder konnte sich auf die Erkundungsreise zu den verschiedenen Persönlichkeiten mit Courage machen.
Malala Yousafzai kämpft dafür, dass alle Mädchen in die Schule gehen können. Dafür erhielt sie 2011 den Friedensnobelpreis. Die Klasse 8f hat Besuch von Eltern und Schülern, die sich aufmerksam die Plakate durchgelesen und Fragen gestellt haben. Bei der 5d konnte man ein Theaterstück bewundern – ein Stück über Rosa Parks. Die Vorstellungen wurden von der ganzen Klasse organisiert und war einen Besuch wert. Die 7c verkaufte als einzige Klasse in der Schule Kaffee, Kakao und Sahne. Der Andrang war groß und die heitere und hektische Stimmung im Raum zu spüren. Dennoch waren die Schüler gut organisiert und der Raum war kreativ und prächtig geschmückt.
Salman Rushdie, ein halbindischen Autor, er war ein Mensch mit Courage, laut Aussage der Schüler, da er ein mutiger Mensch war, der Angst und Terror trotzte und seine eigene Meinung vertrat. Der Kurs hat den Menschen dargestellt durch Plakate und ein dazugehöriges Quiz. Ein anderer Kurs hatte das Thema Henry Dunant, welcher der Gründer des roten Kreuz war und sich um die verletzten Soldaten damals kümmerte. Es gab viele Interessenten in dem Raum, da es eine interessante Umsetzung war, denn Wunden wurden auf die Haut modelliert und ein Film über ihn wurde präsentiert.
Robert Kempner, ein Politiker, hat Widerstand im zweiten Weltkrieg geleistet. Die Umsetzung des Kurses bestand darin, dass die Besucher zum Thema Freiheit und Courage gestellt wurde, welche sich vermutlich auch Herr Kempner gestellt hat. Eine weitere Person war Nelson Mandela, ein Politiker, der viel verändern und Gleichberechtigung für alle erreichen wollte. Er hat den Grundstein für die Gleichberechtigung gelegt. Plakate wurden genutzt, um sein Leben zu verdeutlichen.
Karl von Ossietzky, ein Verleger, hat sich gegen die Nazis ausgesprochen und ursprünglich sollte sein Leben durch Plakate und einen Film dargestellt werden, aber leider war der Raum blockiert.
Ein Tutorium hat das Projekt „Emergency“ unterstützt, indem sie Kuchen verkauft haben und das Geld spenden werden. „Emergency“ unterstützt Menschen in Zentralafrika, Asien und Italien, da die Organisation aus Italien kommt. Sie unterstützen Menschen aus Kriegsgebieten auf dem medizinischen Gebiet. Neben dem Kuchenverkauf, der viele Interessenten anlockte, wurde eine selbst erstellte Präsentation vorgeführt.
Adolf Reichwein, ein Lehrer und Freiheitskämpfer, der Widerstand gegen die Nazis geleistet hatte, hat neue Lehrmethoden angewendet, was auch durch das Projekt des Tutoriums dargestellt wurde, da ganz im Sinne Reichweins gebastelt wurde.
Die 5c hatte die Person Marie Magdalene Dietrich, die aber als Kind beschloss Marlene Dietrich zu heißen. Marlene Dietrich war eine Schauspielerin aus dem Film „Shanghai Express“, sie war auch eine Sängerin („Die Antwort weiß ganz allein der Wind“) und ein Model. Seit dem Eintritt der USA in den Krieg gegen die Nazis 1941 trat Marlene Dietrich zur Unterstützung der US-Truppen auf. 1944-1945 unterstützte sie mit Auftritten direkt an der Front die in Europa kämpfenden Truppen der US-Armee. Im Kampf gegen die Nazis und Deutschland appellierte sie über den Rundfunk an die deutschen Soldaten, die nicht weiter für Hitler kämpften. Die 5c hatte viele Plakate zu Marlene Dietrich und eine Selfie-Station aufgebaut. Bei der Selfie-Station konnte man sich zum Beispiel als Marlene Dietrich oder als Soldat verkleiden. Es gab auch noch Sprechblasen, in denen Stand „Hitler ist ein Idiot“ oder „Wir lieben Marlene“.
Die Geschwister Hans und Sophie Scholl kämpften ab 1940 gegen die Nazis. Sie gründeten die „Weiße Rose“ im Juni 1942. Dort verteilten sie Flugblätter gegen Hitler und das Regime. Bald wurden die Flugblätter in ganz Deutschland verteilt. Dann wurden sie von Jakob Schmid verraten und vier Tage später, am 22.2.1943, hingerichtet. Im Raum der Klasse 6b gab es ein Video zu sehen. Dazu gab es eine Präsentation und Zitate aus den Flugblättern auf den Tischen.
Die 9a hatte die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“. Die Organisation gibt Menschen in Drittländern medizinische Hilfe, was sie dann auch zu einer couragierten Organisation macht, da die Ärzte in erster Linie sich um andere Menschen kümmern und keinen Gedanken an Rückleistung verschwenden.
Den krönenden Abschluss des Schulfestes bildete das Konzert der Schulpaten der „Rodgau Monotons". Um 18 Uhr gab es noch die Quiz-Show der SV, bei der die Klassen einen Wandertag und eine T-Shirt gewinnen konnten. Danach begann das Konzert mit dem ersten Lied der „Rodgau Monotons". Viele Schülerinnen und Schüler versammelten sich auf dem Schulhof und rockten mit den Schulpaten. Der Himmel zog sich über dem ARG zusammen und ein kurzer, heftiger Regenschauer sorgte für Abkühlung. Doch konnte auch das Wetter die Schulgemeinde nicht vom fröhlichen Feiern abbringen.


Celine Wroclawski, Allegra Heberer, Laura Hiller, Elena Stojakovic, Ida Traser, Denise Leuthner

Wertherschlachten am ARG

Am 20. 06. 2017 wurde in der Aula das Stück WERTHERschlachten des Möööp Theaters im Rahmen der FLUX Kooperation für die Deutschkurse der E-Phase präsentiert.
Es gab einen Akteur auf der Bühne zu sehen, der größtenteils Werther selbst darstellte, zwischendrin aber einen Moderator, welcher Rankings aufstellte, wobei alles rund um den Werther auf dem ersten Platz landete, sei es der beste Roman oder das schönste Liebespaar.
Die Zuschauer wurden durch die Geschichte des Werthers mit Hilfe seiner Briefe geführt. Dank der Wandelbarkeit des Schauspielers, war auch kein anderer Akteur von Nöten und weil es Projektionen gab, welche kleine Szenen zum Erklären oder Weiterausführen zeigten.
Der Boden der Bühne war komplett mit Papier belegt und alle Gegenstände waren weiß, da normalerweise der Hintergrund schwarz ist und so einen Kontrast geben sollte.
Nach dem Stück gab es die Möglichkeit vom Regisseur, dass man einige grundlegende Fragen stellen konnte und er fragte die Zuschauer nach deren temporären Unaufmerksamkeit, wozu diese Stellung nahmen.
Das Theaterstück und diese kurze Besprechung nahmen zwei Schulstunden ein, in den folgenden beiden Stunden wurde dann ein Workshop für die Vorkurse angeboten, bei denen der Regisseur, der Akteur und der Techniker anwesend waren. Da hatte man dann auch noch die Gelegenheit Fragen zu stellen. Des Weiteren wurde über das Stück an sich gesprochen, warum es so inszeniert wurde und wieso der Werther so handelte, wie es in Goethes Briefroman geschildert wurde.
Aus meiner persönlichen Sicht wurde das Stück sehr gut umgesetzt, nämlich in leichterer Sprache und mit mehr Handlung, sodass man alles gut verstehen konnte. Der Schauspieler hat sich ordentlich ins Zeug gelegt, was man auch gemerkt hat, denn seine Gefühle kamen gut rüber und man hat seine Passion für den Werther bemerkt.

Laura Hiller, E2

Projektfahrt nach Manchester

Vom 15. bis 19. Juni 2017 flogen15 Schülerinnen und Schüler der Q2 nach Manchester, um die Stadt, Kultur, Geschichte und die Sprache zu erkunden und anzuwenden.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Heute ging es endlich los. Mit viel Vorfreude im Gepäck trafen wir uns um 5:50 Uhr am Flughafen. Nachdem noch manche Schüler ihre Euros in Pfund getauscht haben, gingen wir auch schon zum Check-In. Darauf folgte der Security Check. Kaum ohne Warten gelangten wir kurz danach in das Flugzeug. Nach knapp zwei Stunden angenehmer Flugzeit landeten wir in Manchester. Mit dem Zug fuhren wir zu unserem Hotel, wo wir unsere Koffer deponierten. Kurz vor 11:00 Uhr starteten wir mit unserer Schnitzeljagd durch Manchester. Wir bekamen somit einen spielerischen Eindruck von der Stadt. Obwohl die Fragen teilweise recht schwer waren, konnte man das meiste mit etwas Nachdenken lösen. Um 14:00 Uhr trafen die meisten wieder im Hotel ein, wo wir nun auch unsere Zimmerschlüssel erhielten. Die Zimmer waren zur Begeisterung aller ganz apart eingerichtet.
Kurz darauf waren wir auch schon auf dem Weg zu der nächsten Aktivität. Wir sind zur John Ryland's Bibliothek gelaufen, wo uns eine Führung erwartete. Gerade den historischen Toiletten der Bibliothek fiel ein großes Maß an Aufmerksamkeit zu. Zu Abend haben wir dann ganz traditionell in einem englischen Pub gegessen. Ganz geschafft von dem Tag vielen wir dann abends ins Bett. (Florens Meyer, Q2)

Freitag, 16. Juni 2017

Nachdem wir heute sanft von dem Straßenverkehr geweckt worden sind, gingen wir um 8:30 Uhr in die Lobby, wo uns ein traditionell englisches Frühstück erwartete. Um 9:30 Uhr verließen wir dann das Hotel um pünktlich zu der um 10:00 Uhr angesetzten Stadtführung zu kommen. Die Führung startete am People's History Museum und wurde dann durch ganz Manchester fortgesetzt. Wir gingen unter anderem in die City Hall und in eine sehr schöne und alte Bibliothek, die mit einer modernen Inneneinrichtung ausgestattet war. Um 12:00 Uhr war unsere Führung dann auch schon wieder zu Ende und dann haben wir im Arndale Market zu Mittag gegessen. Als nächstes sind wir in die Straßenbahn gestiegen und zu dem Lowry Museum gefahren, wo uns ein Theaterworkshop erwartete. Zunächst haben wir uns einander vorgestellt und haben das Kennenlernen mit lustigen Spielen aufgepeppt. Die Theaterlehrerin zeigte uns darauf einige Gemälde des Künstlers Lowry, die wir ein wenig später in Gruppen als kleines Theaterstück darstellten.
Nachdem wir wieder in der Stadt angekommen waren, haben wir etwas Freizeit zum Bummeln bekommen. Um 18:00 Uhr trafen wir uns dann zum gemeinsamen Essen im Food Court, wo uns die Wahl zwischen McDonalds, Subway und co. gelassen worden ist. Um 19:00 Uhr sind wir ins Theater gegangen. Wir schauten uns ein sehr tragisches Stück über Eisbären an, die unter den Einflüssen des Menschen litten. Nach dem Theaterstück sind wir zum Hotel gegangen, wo wir erschöpft in unsere Betten sanken. (Florens Meyer, Q2)

Samstag, 17. Juni 2017

An dem sonnigsten Tag der Reise sind wir morgens aufgestanden und haben entspannt gefrühstückt. Nach dem Frühstück haben wir uns wieder getroffen und sind zum Science and Industry Museum gegangen. Dort konnte man mit viel Spaß die Revolution von Manchester, in Bezug auf die Entwicklung von Baumwolle, Manchesters größter internationaler wirtschaftlicher Erfolg, erkunden. Nach vielen schönen und interessanten Versuchen, konnten wir in unserer Freizeit unseren Nachmittag selbst gestalten. Die einen gingen ins Arndale zum shoppen, die anderen gingen ins Hotel, um zum Beispiel Physik zu machen (Shoutout an Herrn Ziller). Abends haben wir uns im indischen Restaurant Spice Lounge versammelt und Gerichte, wie zum Beispiel Chicken Tikka Masala, Chicken Malay und viele mehr, genossen. (Marlena Dreher, Valeria Dannecker, Janna Rebell, Q2)

Sonntag, 18. Juni 2017

Am Sonntag begann unser Tag erst eine knappe Stunde später. Das Frühstück war heute leider etwas voller als die vorherigen Tage, das lag vielleicht am heutigen „Manchester-Day“. Gegen 10:30 Uhr haben wir alle Zimmer geräumt und unser Gepäck im Zimmer von Fr. Müller untergebracht. Kurz darauf liefen wir ca. 15 min in die Stadt, wo wir an einer kleinen Straßenbahn-Haltestelle eine nette junge Dame kennenlernten, die unsere Gruppenleiterin für die Streetart-Tour sein sollte. Bis kurz vor 1 Uhr mittags liefen wir so durch die Straßen. Obwohl wir schon sehr viele Wege zu Fuß in Manchester zurückgelegt hatten, kamen wir dieses Mal an ganz neuen Ecken vorbei. Es wäre unmöglich all die Kunstwerke hier zu beschreiben, daher nur eine kurze Zusammenfassung dessen, was wir entdeckt haben. Große und kleine, von bekannten oder unbekannten Künstlern, an einzelnen Wänden oder an großen Fassaden mit Ecken und Kanten, frontal zur Straße oder versteckt in kleinen Gassen, Bilder, Zeitungen, Graffitis oder kleine Miniatur-Wendeltreppen mit kleinen Hasen in der Wand konnten wir entdecken. Ganze Städte in großen Flaschen oder ein Knopf um die Welt zu „reseten“. All das zwischen alten Backsteinhäusern und moderner Gebäude versteckt. Mittlerweile war es jedoch schon sehr warm geworden und die Sonne verbrannte uns unsere Streetart-Köpfe. In einer letzten kleinen Mittagspause wurden noch schnell ein paar Happen verschlungen und die letzten Mitbringsel besorgt. Um 14 Uhr trafen wir uns dann wieder im Hotel, um unsere Koffer zu holen und zum Bahnhof zu laufen. Nachdem alle Tickets gekauft, alles Wechselgeld entgegengenommen und die letzten Schüler aus dem Starbuck‘s gekratzt wurden, ging es in einer langen und vor allem heißen Fahrt mit der Tram in Richtung Flughafen. Dort angekommen, musste sich noch ein letztes Mal durch die Check-In Schlangen geschoben und auch der letzte Tigerbalsam nach aufwendiger Suche des Sicherheitspersonals entfernt werden. Jetzt galt es nur noch die Wartezeit zu überbrücken und pünktlich zur Bekanntgabe des Gates alle Schüler aus „Victoria's Secret“ und die Lehrer und „zufällig“ mit geschmuggelte Schüler aus der Business Lounge zusammen zu trommeln und geschlossen den komfortablen Flug anzutreten. Nach gut 1:15 Std kamen alle gegen 20:45 Uhr gesund in Frankfurt an. (Jonas Summerer, Q2)

Ehemaligentreffen

Am 10.06.2017 fand von 14 Uhr an das Ehemaligentreffen aller früheren Abiturjahrgänge am Adolf Reichwein Gymnasium statt.
Alle Klassenräume wurden für je einen Jahrgang hergerichtet und die Schule wurde geschmückt. Auf dem Pausenhof hatte man Bänke und Tische bereitgestellt und mehrere Stände für Speisen und Getränke aufgebaut, sowie ein Stand für das Jubiläumsjahrbuch und Jahrbücher von den vergangenen Jahren. Im C-Bau wurde Musik von der Gruppe „Tobasco“ gespielt, einige Steckbriefe der Ehemaligen, Bilder einer früheren Schülerin zu bewundern und es gab Kuchen gegen Spenden.
Es war ein warmer sonniger Tag, der das Highlight für Ehemalige, Lehrer und das Helferteam noch weiter verschönerte.
Nachdem eine Menschenmenge eingetroffen war, begrüßte Herr Ritter die Ehemaligen und danach betrachteten die meisten die Gebäude, um sich wieder an ihre Schulzeit zu erinnern.
Auch wenn weniger als erwartet kamen, amüsierten sich alle gut und freuten sich, alte Gesichter und die Schule wieder zu sehen.

Laura Hiller, E2

Verstärkung gesucht

Die Hausaufgabenbetreuung am ARG sucht dringend Betreuernachwuchs für das Schuljahr 2017/18! Täglich von 13:30 bis 15:00 Uhr unterstützen wir die 5. bis 7.-Klässlern bei den Hausaufgaben. Weitere Informationen zur Hausaufgabenbetreuung finden Sie hier auf der Website. Wenn Sie beruflich einen pädagogischen Hintergrund und Interesse an der Arbeit mit Kindern zwischen 10 und 13 Jahren haben, melden Sie sich doch bitte über das Kontaktformular bei der Hausaufgabenbetreuung. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung im Team.