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Monsieur Ibrahim und die Blumen des Korans

Am Donnerstag, dem 13.10.16, um 19.30 Uhr besuchten die DSP-Gruppen von Frau Müller und Frau Stein-Hinrichsen das Theaterstück „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran - oder warum das Gegenteil von Liebe nicht Hass, sondern Angst ist“ in der Theaterperiphärie Frankfurt.
Nachdem alle eingetroffen waren und im Theater einen Platz gefunden hatten, musste man nicht mehr lange warten und das Stück begann.
Zu Beginn wurde der Kiosk, in dem das Stück spielte und der aus einer Theke, zwei Regalen mit Waren, einer Pflanze, einem Radio, einem Tisch mit Sitzplätzen und einem Sonnenschirm bestand, erleuchtet und Momo, der neue Besitzer, der eigentlich Moses hieß und von Monsieur Ibrahim so genannt wurde, war zu sehen. Enthusiastisch machte er sich an die Arbeit, bis sein erster Kunde den Kiosk betrat, da dieser immer einen Bezug auf den vorherigen Besitzer, Monsieur Ibrahim und dessen Konzept nahm. Nicht besser wurde es, als die nächste, viel sprechende Kundin dazu kam. Der eine total grummelig, die andere nervig! Doch Momo nahm alles mit Humor und ließ seinen Enthusiasmus nicht verfliegen. Zwischendurch gab es einige Flashback-Sequenzen, in denen seine Kunden stellvertretend für Monsieur Ibrahim und andere Menschen, die er im Laufe seines Lebens kennengelernt hatte. So erzählt er auf seine ganz eigene Art, wie sein Leben verlief, wie er sich mit Monsieur Ibrahim anfreundete und dessen Lehren aus dem Koran lernte. Er hilft einem „Freund“, der Monsieur Ibrahim nicht kannte und deshalb wissen wollte, was es mit ihm auf sich hatte, warum Momo und die beiden Kunden so sehr an ihm hängen.
Momo bekam den Kiosk, weil Monsieur Ibrahim und ihn nicht nur ein Band der Freundschaft verband, sondern da er ihn adoptiere, mit ihm die letzte Reise antrat und ihm die Wunder und Farben der Welt zeigte.
Zuletzt waren auch die Kunden, welche erst sehr kritisch Momo und seinem neuem Angestellten, dem „Freund“, gegenüber gewesen waren, überzeugt von ihm und stritten sich nicht die ganze Zeit.
Nach und nach verlassen sie den Kiosk.
Nach dem Stück war es den beiden Klassen eine halbe Stunde lang erlaubt, der Regisseurin und den Akteuren Fragen zu stellen, welche sie offen beantworteten. Zum Beispiel wurde gefragt, wie viel man als Schauspieler verdienen kann, wie viele eigentlich hinter einem Stück stecken, wie sie auf das Stück kamen und wie sie es entwickelten.
Sehr gut war die Flexibilität der Akteure und das sie aus einigen Gegenständen glaubhafte, neue erstellen konnten, wie aus einem Hocker, einem Rollbrett und einem Mülleimer ein Auto wurde, was viele Zuschauer sehr interessant fanden.
Eine Besonderheit bei der Theaterperiphärie ist, dass nicht nur mit ausgebildeten Schauspielern gearbeitet wird, es Castings für jeden mit Interesse gibt und keine Vorsprechen gehalten werden, da auch geschaut wird, wie gut die Person kooperieren kann, ob er oder sie spontan mit einer Situation umgehen kann und wie.
Das Stück war humorvoll gestaltet, hatte aber auch eine gesellschaftskritische Seite und regte zum Nachdenken an, was den meisten Besuchern sehr gefallen hat. Die meisten waren ohne große Erwartungen in das Theater gekommen, gingen aber positiv überrascht heraus. Ihnen hat die Flexibilität gefallen, wie alles dargestellt wurde und nach welchem Konzept. Die Atmosphäre während des Stückes war sehr entspannt, was auch den meisten zugesagt hat.

Laura Hiller, E1

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