Aktuelles

Englandaustausch

Seit 1972 – also bereits seit 44 Jahre - findet jedes Jahr an unserer Schule ein Schüleraustausch mit der englischen Jungenschule ‚JUDDSchool‘ aus Tonbridge statt. Auch dieses Jahr kamen wieder 30 Schüler aus England, um den Schulalltag und das Leben in Deutschland kennenzulernen. Der achttägige Austausch wurde von Yvonne Rübsamen und Ingrid Lambert organisiert.Es fanden mehrere Ausflüge statt, unteranderem nach Frankfurt und Heidelberg.

Am Ende der Woche interviewten wir einige englische Austauschschüler und stellten ihnen diverse Fragen bezüglich des Austauschs und der deutschen Kultur. Viele fanden die deutsche Currywurst und den türkischen Döner als eine der besten Speisen hier in Deutschland. Außerdem erwähnten viele, wie viel freier sie sich ohne Schuluniform fühlen. Viele Schüler versicherten, dass sie gut mit ihrer Gastfamilie zurechtkamen und ihnen dieAusflüge viel Spaß bereiteten.

Im Juli diesen Jahres fliegen die deutschen Austauschschülernach England, um dort den Alltag an der‚JUDD School‘ kennenzulernen. Die Schüler hoffen, dass sie eine genauso tolle Zeit in England verbringen werden wie ihre Austauchpartner hier.

Severin Achstaller (7a), Olivia Simpson (7f), Sophie von Wedl (7f) und Nina Renner (7e)

Merkurtransit

Am Montag, dem 09.05.2016, zog der Planet Merkur vor unserer Sonne vorbei. Dieses Ereignis nennt sich Merkurtransit und ließ sich das letzte Mal im Jahr 2003 beobachten. Es lässt sich nur mit einem speziell für Sonnenbeobachtungen ausgerüsteten Teleskop beobachten und nicht mit Sonnenfinsternisbrillen, da der Merkur zu klein ist.
An unserer Schule haben wir so ein Telskop und die Mitglieder des Sternfreunde-Vereins (SKO) ermöglichten uns die Beobachtung an diesem Tag. Von 13 bis 16 Uhr war die Beobachtungszeit für unsere Schule reserviert. Die Mitglieder des Sternenfreunde-Vereins empfingen alle interessierte Klassen und erklärten geduldig, was durch die Linse zu sehen sein würde. In kleinen Gruppe war auch eine kurze Beobachtung am Telskop möglich. Neben einem Teleskop eines Schülers, das neben der Sternwarte stand, hatten wir in der Sternwarte selbst zwei Teleskope mit unterschiedlichen Filtern, so dass es Abbildungen mit rötlicher Sonne und weißer Sonne gibt.

C. Schmuck

Projekt: „Flucht und Vertreibung“

Mit der Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Gegenwart beschäftigten sich rund 20 Oberstufenschüler aus der E2 während des zweiten Zeitfensters (18.4.-22.4.) In einem von den Geschichtslehrern Michael Kern und Markus Lüllau geleiteten Zeitzeugen-Projekt hatten sie die Gelegenheit zu sehr persönlichen Begegnungen mit Vertriebenen aus Schlesien, dem Sudetenland und aus dem heutigen Serbien (Donauschwaben). Darin bekamen die Schüler im Haus der Stadtgeschichte viele teils dramatische Erlebnisse zu hören. Die heute 94-jährige Ilse Kölbl berichtete, wie sie im September 1945 innerhalb nur weniger Minuten mit ihrer Familie das Elternhaus im Sudetenland unter Schlägen der tschechischen Miliz verlassen musste. Norbert Sommer erzählte, dass er am Tag der Vertreibung sich nicht von seinem Vater verabschieden konnte, der wenige Monate später in einem tschechischen Internierungslager verstarb. Insbesondere die Zeitzeugen aus dem Sudetenland hoben hervor, dass sie keine „Flüchtlinge" sind, sondern aus ihrer Heimat vertrieben wurden.
Zu dem Projekt gehörte auch ein Erzählcafé, an dem neben den Heimatvertriebenen auch einige ältere „Heusenstämmer“ teilnahmen. So wurde die Ankunft der „Flüchtlinge“ in Heusenstamm und die hiesige Situation nach 1945 von zwei Seiten beleuchtet. An diesem Nachmittag wurde berichtet, wie die Unterbringung (Einquartierungen in Privathäuser) organisiert wurde und auf welche Schwierigkeiten der „Integration“ man damals stieß.
Im zweiten Teil der Projektwoche kam es zu dann zu Begegnungen mit Flüchtlingen aus dem Iran und Afghanistan, welche begleitet von Angela Oberkötter den aufmerksamen Schülern ihren Weg nach Heusenstamm schilderten. Sie berichteten von den Bootsfahrten über das Mittelmeer, aber auch von Verfolgungen im Heimatsland durch die Taliban oder die iranische Religionspolizei.
Im Verlauf der Woche haben die Schüler nicht nur Wissen erworben, sondern können nun auch im historischen Vergleich besser verstehen, welche teils emotional sehr tiefsitzende Spuren die Vertreibung hinterlassen hat und vor welchen Problemen und Herausforderungen die heutigen Flüchtlinge stehen.

Michael Kern

Berichte aus dem Zeitfenster II 2016

Museum für Kommunikation

Am Dienstag, dem 19.4.16 unternahm die Klasse 7A, im Rahmen der Zeitfensterwoche, einen Ausflug in das Museum für Kommunikation. Die Schüler teilten sich zuerst in zwei Gruppen von je 13 Personen. Während die erste Gruppe eine Führung bekam nahm die zweite Gruppe an einen Workshop zum Thema Digitalen Stress teil. Im Workshop wurde zuerst besprochen was digitaler Stress bedeutet. Die Gruppe ist zu den Schluss gekommen, dass es sich bei digitalem Stress, um Stress handelt, der durch digitale Medien, wie Handy und PC, entsteht. Als nächstes sollten sie zu den drei nachfolgenden Fragen aufschreiben was sie in der entsprechenden Situation machen würden:

  • Jemand hat ein Bild von dir hochgeladen, das dir peinlich ist und einen doofen Spruch dazu geschrieben. Was würdest du machen?
  • Jemand hat Deinen Account gehackt und macht Sachen mit Deinem Account. Was würdest du machen?
  • Jemand benutzt ask.fm um anonym bei Facebook zu fragen, ob du auch findest, dass der Mitschüler XY doof ist. Was würdest du machen?

Danach wurden die Antworten besprochenund der Workshop war zu Ende.
Danach tauschten die Gruppen. Die erste Gruppe macht die Führung, die Gruppe zwei davor gemacht hatte. In der Führung wurde über die verschiedensten Themen gesprochen. Als erstes wurde über die Zeitungen von vor 300 Jahren gesprochen, dann über das Lesen von Bildern und zum Schluss noch über die ersten Radios und Fernseher. Da die zweite Gruppe etwas länger brauchte, durfte die erste Gruppe sich das Museum noch auf eigene Faust anschauen.

Severin Achstaller, 7a

School Media Day in Kassel

Am 22. Und 23. April reisten Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland nach Kassel, um am SchoolMediaDay teilzunehmen. Dort würden sie zwei Tage etwas über die Medien Film und Radio lernen.
In der Jugendherberge angekommen, aßen sie etwas zu Mittag und stellten ihr Gepäck in den Zimmern ab. Und schon ging es los zum MOK (Medienprojektzentrum Offener Kanal). Als sie dort ankamen, hielten sie eine Präsentation über das Schulmedium, also in diesem Fall über die Homepage des ARGs. Nachdem alle ihr Schulmedium vorgestellt hatten, wurden die Schüler/innen in die Workshops aufgeteilt, für die sie sich angemeldet hatten. Manche mussten in ein anderes Gebäude (Freies Radio Kassel e.V.), andere blieben aber auch im MOK oder liefen in der Innenstadt herum, um Passanten zu interviewen.
Am Abend besuchten die Schüler/innen noch das RTL Radio und FFH Nordhessen. Dort wurden viele Personen interviewt, denn jede Gruppe musste eine Abschlusspräsentation erarbeiten, bei der die Arbeit dieser zwei Tage vorgestellt wurde.
Am nächsten Tag war es dann endlich soweit - Die Abschlusspräsentationen wurden den anderen Gruppen gezeigt. Nachdem alle Gruppen ihre Film- und Radioprojekte vorgestellt hatten, war es so langsam Zeit zu gehen.
Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen und neue Bekanntschaften gemacht. Vielleicht sehen sich ja einige nächstes Jahr wieder - beim SchoolMediaDay.

Jasmin Hofmeister, 8a

 

The Witches

The students from year seven went on the 20.04.2016 to the play The Witches in the English Theatre Frankfurt. Special was: the whole play was in English, but still easily to understand.
The Witches is a children's fantasy novel by the British writer Roald Dahl (He was a British novelist, short story writer, poet, screenwriter, and fighter pilot. His books have sold over 200 million copies worldwide.) It was published in 1983 by Jonathan Cape in London, with illustrations by Quentin Blake. It plays in a world where child-hating evil witches secretly exist.
A seven-year-old boy goes to live with his Norwegian grandmother after his parents are killed in a car crash. The grandmother was a wonderful story teller. He was enthralled by the ones about witches, which she says are horrific creatures who seek to kill human children. She tells the boy that she knows of five children who were cursed by witches and tells him how to recognise them. It’ll help him in the near future where he’s going to meet some of the most evil Witches in the entire universe.
“Today, children, I will tell you about witches. In fairy-tales, witches always wear silly black hats and cloaks, and they ride on broomsticks. In the movies they study at Hogwarts and save the world. But this is not a movie...This is NOT a fairy-tale. This is about REAL WITCHES. The most important thing you should know about REAL WITCHES is this. Listen very carefully. Never forget what is coming next…”
At the end you could also ask questions in English. It was very interesting and to recommend.

Olivia Simpson and Sophie von Wedl, 7f

Übernachtung in der Schule

Donnerstag: Ich glaube so einen Tag hat die Klasse seit langem nicht mehr erlebt. Wir kamen alle mit Schlafsäcken und Isomatten in die Schule, denn heute wollten wir hier übernachten. Aber zuerst machten wir noch eine Schnitzeljagt auf dem ganzen Schulhof. Besondere Highlights waren ein Fußballspiel auf dem Sportplatz und ein Besuch in der Sternwarte, bei dem Herr Fuchs uns einiges über die Milchstraße erzählte. Am Abend (nachts) aßen wir noch Pizza und schauten den Film „Alpha und Omega", in dem es um zwei Wölfe geht, die ein Abenteuer erleben. Gegen 0:30 Uhr lagen wir dann in unseren Schlafsäcken.

Freitag: Als wir aufwachten freuten wir uns schon auf den neuen Tag. Frau Rolke brachte uns Frühstück und wir aßen alle zusammen. Anschließend stellten wir unsere Gruppenarbeiten fertig und stellten sie dann vor. Danach spielten wir noch Fußball und andere Gruppenspiele, bis wir mittags abgeholt wurden. Ich muss schon sagen: „So was bockt richtig!"

Kian Rolke, 5b