Aktuelles

Grundschulinformationsabend

Am Grundschulinformationsabend wird es zunächst eine allgemeine Infoveranstaltung in der Aula geben. Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Eltern die Möglichkeit das Schulgelände zu erkunden und in die einzelnen Fachbereiche zu schnuppern. Lehrer und Schüler des ARGs werden für Gespräche zur Verfügung stehen und einen Eindruck vom Schulleben und den einzelnen Fächern vermitteln.

Für alle Schüler und Eltern, die Interesse daran haben am ARG die Klasse mit Französisch als erste Fremdsprache zu besuchen, findet eine gesonderte Informationsveranstaltung an diesem Abend statt. Auch wird es einen kurzen Vortrag zur Musikklasse mit Streichinstrumenten an diesem Abend im Musikraum C4 geben.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und reges Interesse!

Tag des Gedenkens am ARG

Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus („Holocaust-Gedenktag”) haben vier Schülerinnen aus der Q1 (Judith Botte, Alena, Fleischmann, Cora Hellenthal und Aika Schäfer) am Dienstag, den 27. Januar 2015, um 11:00 Uhr eine Ansprache über die Mikrofonanlage der Schule gehalten. Dadurch sollte schulweit der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz sowie des von Nationalsozialisten organisierten Mordens, Terrors und Leides gedacht werden.
Die zuhörenden Schülerinnen und Schüler konnten entscheiden, ob sie in ihrer Klasse zu einer Schweigeminute im Anschluss an die Ansprache aufstehen wollten. Nach der Lesung hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit für Fragen oder Äußerungen. Der Beitrag wurde von Schülerinnen und Schülern verfasst, betreut und unterstützt von der Kempner-AG des ARG (K. Beyrich, H. Brandl, H. Furtmann, U. Hansen, A. Kurbel).

TAG DES GEDENKENS AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS (27. Januar 2015)

Angst. Schrecken. Hilflosigkeit. Ohnmacht. Verzweiflung. Gewalt. Tod.
Und: Mahnung an die Menschheit.
Dies und noch vieles mehr bedeutet das größte Konzentrationslager der Nationalsozialisten für Millionen Menschen: 
Auschwitz. 
Heute sind die Überreste des Komplexes Weltkulturerbe.
Mehr als 1,1 Millionen Frauen, Männer und Kinder aus Süd- und Mitteleuropa ermordeten die Nazis allein in dem im heutigen Polen liegenden größten ehemaligen Vernichtungslager Birkenau.
Darunter etwa 160.000 deutsche Juden.
Systematisch wurden in Konzentrationslagern seit Anfang 1933 alle Andersdenkenden und nicht zur Ideologie des Regimes passenden Menschen inhaftiert:

  • Kommunisten
  • Sozialdemokraten
  • Zeugen Jehovas
  • oppositionelle Priester und Pastoren
  • Behinderte
  • Sinti
  • Roma
  • Juden
  • Homosexuelle
  • und viele mehr

1938 finden die Novemberpogrome statt: eine von Nationalsozialisten organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahme gegen Juden. Das umfasste: Zerstörung von Synagogen, jüdischen Friedhöfen, Geschäften und die Inhaftierung und Ermordung von Juden.
1939 kündigt Hitler in seiner Reichstagsrede die „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ an.
Seit 1941 muss jeder Jude ab dem Alter von 6 Jahren den Judenstern tragen. Und seit diesem Jahr dienen die Konzentrationslager der unfassbaren Vernichtung von Millionen Menschen.
Etwa 6 Millionen Juden fallen dem Vernichtungswahn zum Opfer. Sie wurden verfolgt, entrechtet, gequält und ermordet. Vor 70 Jahren, am 27.1.1945 wurde das Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz durch die sowjetischen Truppen, der Roten Armee, befreit. Der heutige Tag ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schafft Bewusstsein für die Zukunft. Haben WIR aus der Geschichte gelernt? Oder zeigen sich immer wieder Tendenzen, Menschen aufgrund ihrer Religion, Herkunft, Hautfarbe, sexueller Orientierung, u.a. zu beurteilen, zu verurteilen? Gerade Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit zeigen uns, dass Rassismus und Fremdenhass nicht der Vergangenheit angehörten. Politische Gruppierungen wie PEGIDA rufen demonstrativ zur Abgrenzung gegen Ausländer auf. Radikale, extremistische, terroristische Übergriffe kommen weltweit und auch ganz in unserer Nähe vor. - Paris ist weniger als 500 km entfernt! Menschenrechte werden mir Füssen getreten. Menschen erdreisten sich, ihre Ideale, ihren Glauben über den anderer zu stellen und gewaltsam durch zu setzen. 
Was bedeutet eigentlich Menschenrecht? Alle Menschen sind allein aufgrund ihres Menschseins mit den gleichen Rechten ausgestattet. Dies schafft die Grundlage der Menschen für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Wir hoffen, dass Vernunft, der freie Zugang zu Bildung, zu Information, die Möglichkeit seine Meinung frei bilden und äußern zu können, die beste Antwort sind auf Völkerhass, Terror, Faschismus und Nationalsozialismus.
Am heutigen „DenkTag“ , in Gedenken an die Opfer des Holocaust, möchten wir euch mit der nun folgenden Schweigeminute einladen, euch eure eigenen Gedanken zu diesem Thema zu machen- frei, freiwillig und allumfassend. Gedanken, die überall und zu jeder Zeit, egal ob heute oder vor 70 Jahren, gedacht werden dürfen und sollten.

Wir danken Euch!

Kulturpreisverleihung an zwei Lehrer des ARG

Der Kulturpreis der Stadt Offenbach 2014 wurde heute an die „Offenbacher Pianisten” verliehen. Mit Herrn Frank Spannaus und Herrn Werner Fürst erhielten auch zwei Musiklehrer des Adolf-Reichwein-Gymnasiums die Auszeichnung. Beide veranstalten mit fünf weiteren Musikern jährlich ein viel beachtetes Neujahrskonzert im Büsingpalais, welches mittlerweile zu den Höhepunkten der Offenbacher Kulturlandschaft gehört.

Sowohl Herr Spannaus als auch Herr Fürst unterrichten seit einigen Jahren am ARG und führen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Musikunterrichts an ihre Leidenschaft heran. Zudem engagieren sie sich darüber hinaus und betreuen die „Young Strings”, ein Streicher-Ensemble (Herr Fürst) und die ARG BigBand (Herr Spannaus).

Wir sind stolz darauf, beide in unserer Mitte zu haben und gratulieren von ganzem Herzen!

Lea Weber auf den Frankfurter Bühnen

Lea Weber beim Poetry Slam

Gestern Abend fand in Frankfurt im Englisch Theatre der erste Poetry Slam für Anfänger statt. Die junge Poetin Lea Weber aus der Q3 hat sich getraut und Werke aus der eigenen Feder über ihre Gefühle und Gedanken vor 250 Zuschauern preisgegeben. Bei dem Wettbewerb, bei dem die selbstgeschriebenen Texte ganz im Zentrum stehen, treten Dichter gegeneinander an und werden vom Publikum bewertet. Bei der Auswahl der sehr unterschiedlichen Texte schaffte Lea es ins Finale einzuziehen und wurde letztendlich mit ihren Texten über Heimat und Enttäuschung Zweite. Lea konnte insbesondere durch ihr gutes Rhythmusgefühl und ihren Stimmeinsatz punkten. Ohne Abzulesen nahm sie den Zuhörer mit in ihre Gedankenwelt und verschaffte dem Einem oder Anderen ganz alleine durch ihre Worte eine Gänsehaut. Wir freuen uns bald wieder etwas von Leas Bühnenpräsenz zu sehen.