Aktuelles

Kinder helfen Kindern - Spendenerlös

Kinder helfen Kindern

Ende Oktober besuchten Herr Schiedhering und Herr Graf, Mitglieder der Kolpingfamilie Heusenstamm, die Klasse 6c des ARGs und hielten einen Vortrag über die vielfältigen Hilfsaktionen der Kolpingfamilie in Eritrea. Die Schülerinnen und Schüler waren von den Bildern und Erzählungen über die schlechten Lebensumstände im Land und insbesondere die der Kinder sehr betroffen und entschlossen sich, eine eigene Hilfsaktion zu starten: Die Klasse veranstaltete am 15. November in der Schule einen Kuchenverkauf und spendete den gesamten Erlös in Höhe von 303,66 Euro, der durch einige Geldspenden ergänzt wurde, an Herrn Schiedhering. Abgerundet wurde diese Aktion noch durch eigene Sachspenden der Schülerinnen und Schüler. Die Sachspenden gehen an Kindergärten und an Schulen in Eritrea, das Geld wird für Milchpulver verwendet.

Entwurf für Schulprogramm

Der Entwurf für das Schulprogramm ist erschienen. Mehr...

Fußball im Nationalsozialismus

Präsentation in der Sporthalle

Am Montag, 04.11.2013, präsentierte der Grundkurs Geschichte von Herrn Dirk Belda die im Rahmen des Unterrichts entstanden Ergebnisse zum Thema „Die Offenbacher Kickers während der Zeit des Nationalsozialismus“. Neben den Mitschülern aus der Jahrgangstufe Q3 waren auch viele ehemalige und gegenwärtige Fachkollegen sowie jeweils ein Vertreter des Stadtarchivs Offenbach sowie des Jüdischen Museums Frankfurt anwesend.

Angeregt durch einen Stolperstein vor dem Bieberer Berg, welcher Dr. Manfred Weinberg gewidmet ist, begann der Kurs Fragen zu entwickeln und diesen nachzugehen. Um dieses bisher weitgehend unerforschte Thema inhaltlich erfassen zu können, teilte man sich in drei Untergruppen auf. Neben der sportlichen Entwicklung stand sowohl das Schicksals Dr. Weinbergs als auch der Einfluss der Nationalsozialisten auf den Verein im Mittelpunkt des Interesses. Mit viel Begeisterung und Engagement bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler relativ eigenständig den zusätzlich zum Lehrplan vorgesehenen Stoff. Dabei gelang es vor allem mit Hilfe alter Zeitungsartikel der Offenbacher Zeitung, dem Vorläufer der Offenbach Post, neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Kurz nach seinem „Austritt“ im Juli 1932 erschien Dr. Weinberg wieder bei einem Spiel der Offenbacher Kickers. Eine gewisse Art von freundschaftlicher Bindung zum Verein und zu einigen Vereinsmitglieder bestand vermutlich weiterhin, denn auf seine sympathische Art reagierten bei weitem nicht alle Mitglieder abweisend, wie selbst die den Nationalsozialisten nahestehenden Offenbacher Nachrichten einräumen mussten. Bald darauf emigrierte er zunächst nach Frankreich und flüchtete später nach Afrika. Erst 1946 kehrte nach Deutschland zurück.

Schon 1932 kam es zum Austritt oder Ausschluss jüdischer Vereinsmitglieder aufgrund der Auseinandersetzung um einen letztlich verhinderten Wahlkampfauftritt Hitlers im Stadion am Bieberer Berg. Dieser politisch-ideologische Konflikt und dessen personelle Konsequenzen innerhalb des Vereins ebneten den Weg für eine demonstrative Anpassung im Jahr 1933. Diese fand u.a. Ausdruck in einer eigens zur „Reichstagswahl“ am 12. 11. 33 einberufenen Vereinsversammlung, auf der die Mitglieder zur Ausübung ihrer „nationalen Pflicht“ aufgerufen wurden.

Ein Grund für diese demonstrative Anpassung könnte gewesen sein, dass nicht auszuschließen ist, dass z.B. die NSDAP - Kreisleitung den verhinderten Wahlkampfauftritt Hitlers nicht vergessen hatte. Des Weiteren betonte der Name „Kickers“ die englischen Wurzeln des Fußballs und zeigte eine Verbindung zum liberalistischen England auf. Dies bedeutete einen gewissen Internationalismus, der den Nationalsozialisten nicht gefallen haben dürfte.

Auch wenn dieses Projekt für die Schülerinnen und Schüler zusätzliche Arbeit bedeutete, so waren sie meist mit Spaß dabei und konnten neben den neu hinzugewonnenen Erkenntnissen einen Einblick in die Arbeit des Historikers gewinnen.

Kinder helfen Kindern

Kinder helfen Kindern

Am Mittwoch, dem 30.10.13, besuchten Heinz Schiedhering und Horst Graf von der Kolpingfamilie Heusenstamm die Klasse 6c des Adolf-Reichwein-Gymnasiums und hielten einen Vortrag über die vielfältigen Hilfsaktionen der Kolpingfamilie in Eritrea. Die Schülerinnen und Schüler waren von den Bildern und Erzählungen über die schlechten Lebensumstände im Land und insbesondere die der Kinder sehr betroffen und entschlossen sich, eine eigene Hilfsaktion zu starten. Die Klasse beabsichtigt, den gesamten Erlös von einem am 15.11.2013 in der Schule veranstalteten Kuchenverkauf zu spenden. Ergänzt wird diese Aktion noch durch eigene Sachspenden der Schülerinnen und Schüler. Folgende Spenden werden gerne angenommen:

  • Regenschirme
  • Materialien zum Malen
  • Wolle
  • Stoffe, gerne auch Stoffreste, die größer als ein Taschentuch sind
  • Nähmaterial
  • Kerzen, auch Kerzenreste
  • Seife
  • Spielzeugautos
  • Bälle
  • Puppen, Plüschtiere

 

Ehrung "Sauberhafter Schulweg"

Im Rahmen der Aktion „Sauberhafter Schulweg” des Hessischen Umweltministeriums wurde die Klasse 6e unter der Leitung von Frau A. Müller ausgezeichnet und mit 400 Euro prämiert. Bürgermeister Jacoby, Frau Meißner aus dem Schuldezernat und Herr Ritter beglückwünschten die Klasse zu dieser herausragenden Leistung. Umweltschutz und Umweltbewusstsein sind bedeutende Themen unserer Zeit. Herr Jacoby unterstreicht die Wichtigkeit der Vorbildfunktion durch diese Klasse. Landrat Oliver Quilling übersendete seine Glückwünsche schriftlich und bedankt sich bei den jungen Menschen und den betreuenden Lehrkräften für ihr Engagement. Herr Ritter würdigt den Einsatz mit einem weiteren Wandertag, den die Klasse gemeinsam im Schwimmbad verbringen will.

Rezertifizierung

Im Rahmen der „Gesundheitsfördernden Schule” wurde dem ARG das Teilzertifikat „Sucht- und Drogenprävntion” als erste Schule im Kreis Offenbach vom Hessischen Kultusministerium rezertifiziert. Frau Graf-Rudolf und Frau Drechsler-Schubkegel vom Schulamt überbrachten die Urkunde am Freitag, dem 01. November 2013, der Schule. Zusammen mit Fau Meißner aus dem Schuldezernat gratulierten sie dem Schulleiter für die besoderen Leistungen, die von den Kollegen im Rahmen der Sucht- und Drogenprävention durchgeführt werden. Besonders zu nennen sind dabei Herr Schickedanz als Leiter der Arbeitsgemeinschaft „Sucht- und Drogenprävention”, sowie Frau Harmsen und Herrn Bedel für ihr Engagement in diesem Bereich. Abschließend überreichte Frau Graf-Rudolf Geschenke für die Schulgemeinschaft und zwei Mobbing-Koffer für die weitere präventive Arbeit am ARG.