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Englische Austauschpartner am ARG

Dieses Jahr war der Englandaustausch mit der Jungsschule in Tonbridge etwas ganz Besonderes: schon zum 40igsten Mal fand der Austausch mit der Partnerstadt von Heusenstamm statt und auch für mich wird es immer ein besonderes Erlebnis bleiben, welches ich so schnell nicht vergessen werde.
Los ging es am Freitag, dem 23. März 2012, am Flughafen von Frankfurt. Als unsere Austauschschüler endlich auf uns zukamen, erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Die ersten 5 Sekunden starrte man sich an und begann dann seinen Austauschpartner zu suchen. Schließlich hatten sich alle gefunden und es ging für jeden in sein neues Zuhause für die nächsten 10 Tage.
Den Samstag verbrachte jede Austauschfamilie für sich. Mein Austauschpartner Jacob und ich hatten uns mit anderen Austauschpartnern verabredet, um eine kleine Tour durch das glücklicherweise sonnige Heusenstamm zu machen. Die englischen Jungs waren froh ihre Freunde zu sehen und sich schon über die ersten Eindrücke auszutauschen zu können . Als wir dann am Abend wieder alle zusammen das Planetarium unserer Schule besichtigten, waren wir alle auch schon Freunde geworden und die Stimmung war super. Nachdem jeder den Mars durch das Teleskop gesehen hatte und wir Deutschen uns bemüht hatten die Marsrotation auf Englisch zu erklären, freute sich doch jeder ziemlich auf sein Bett.
Am Sonntag hatte sich eine große Gruppe dazu entschieden Frankfurt zu besichtigen. Einige wählten eine Tour mit dem Bus. Jacob, meine Eltern und ich entschieden uns jedoch dazu Frankfurt mit 12 anderen Autauschfamilien zu erkunden. Wir liefen durch die Altstadt, stiegen 318 Stufen den Frankfurter Dom hinauf, überquerten den Eisernen Steg, um uns eine sonnige Mittagspause am Main sitzend zu gönnen. Zum Abschluss der Citysightseeing erlebten wir den sagenhaften Ausblick vom Maintower (der glücklicherweise einen Aufzug besaß). Am Abend traf sich die ganze Gruppe zum typisch hessischen Essen. Das Schnitzel schien allen Engländern gut zu schmecken, im Gegensatz zu dem Sauerkraut und Apfelwein, als einige ihre Gesichter verzogen.
Am Montag ging es für alle erstmal in die Schule, jedoch nur bis ca. 10.30, weil ein Pressetermin und eine Ansprache vom Bürgermeister auf unserer Agenda standen. Am Nachmittag hieß es für Jacob und mich mit unserer deutsch-englischen Clique „Shoppen in Frankfurt”. Mich verwunderte es schon etwas, dass die Jungs aus Tonbridge sich so sehr auf das Shoppen freuten.
Am Dienstag feierten wir alle zusammen den Geburtstag eines Engländers in einer Dietzenbacher Kletterhalle nach einem weniger anstrengenden Schultag. Erst hielt sich die Begeisterung der Mädchen in Grenzen, jedoch herrschte bald wieder die fast schon übliche super Stimmung.
Mittwochs entfiel für uns die Schule, da ein Ausflug zum ZDF geplant war. Wir wurden durch die Studios geführt, durften selbst auch mal durch eine Kamera sehen und bekamen jede Menge lustige und interessante Storys erzählt. Nachmittags konnten wir Dank des wundervollen Wetter zusammen „Barbecue“ genießen. Man lernte sich näher kennen, verbesserte seine Sprachkenntnisse und lachte viel zusammen.
Donnerstag war ein weiterer Ausflug anstatt Schule geplant. Diesmal ging es in das Technik-Museum in Speyer. Dort gab es für uns viel zu sehen: ein Film in einem Kino mit riesen Leinwand, alte und außergewöhnliche Autos und auch Schiffe und vieles mehr. Am Nachmittag nahmen ein paar Austauschschüler am Rugbytraining des RKH teil und manche besuchten die Jugendgruppe Circle-Line der evangelischen Kirche.
Am Freitag hatten wir nur 3 Stunden, so verbrachten Jacob und ich den Tag mit unseren deutsch-englischen Freunden im Zoo. Die Engländer schienen ziemlich fasziniert von der Artenvielfalt im Frankfurter Zoo und übten sich an der deutschen Aussprache mancher Tiere. Am Abend trafen sich alle Austauschschüler zum Bowling in Heusenstamm. Wir hatten so viel Spaß, dass sogar manchmal das Bowling in den Hintergrund geriet.
Am vorletzten Tag, Samstag der 31. März, beschlossen wir mit der üblichen Gruppe zum Rugby zu gehen. Trotz der Kälte und der mangelnden Begeisterung an Rugby (vor allem von den deutschen Mädchen) verbrachten wir einen weiteren lustigen Nachmittag. Zu einer kleinen Abschiedsfeier trafen wir uns abends und uns wurde langsam bewusste, dass es bald Zeit zum „Good-bye“ war.
Am letzten Tag des Austauschs, Sonntag, kamen dann alle wieder am Frankfurter Flughafen zusammen. Viele Bilder wurden geschossen, viel sich umarmt und versprochen auf jeden Fall in Kontakt zu bleiben. Letztlich flossen doch ein paar Tränen und der Abschied war schwerer als gedacht. Niemals hätte ich erwartet, dass wir trotz der kurzen Zeit und der verschiedenen Sprachen so gute Freunde werden könnten. Ich kann es kaum erwarten in 2 Monaten nach Tonbridge zur JUDD-School, Jacob und den anderen englischen „guys“ zu fliegen.

Anna Wildhirt, 9a

Frühlingsfest 2012

Am 12.05.2012 fand unser diesjähriges Frühlingsfest mit zahlreichen Veranstaltungen statt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite Schulleben/Frühlingsfest.