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Frühlingsfest

Alle zwei Jahre findet an einem Samstagvormittag im Mai am Adolf-Reichwein-Gymnasium das Frühlingsfest statt. Ein Fest, an dem die jüngsten Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Geschwistern und Eltern mal für einen Tag die Schule für sich alleine haben und sie mal von einer anderen Seite erfahren. Keiner muss an diesem Tag nur Zuschauer sein, denn alle Mitglieder der Schulgemeinde, also Schüler, Eltern und Lehrer gestalten das Fest gemeinsam.
Die Zahl an Anmeldungen spiegelt das große Interesse an dieser Art von Veranstaltung wider. In den letzten Jahren waren es immer über 600 Personen, die sich diesen Samstag freigehalten haben.
Dreigeteilt verläuft dabei der Vormittag:

  • Bühnenprogramm: Schüler der Klassen 5 und 6 präsentieren Einstudiertes auf der Bühne
  • Workshops werden von Eltern und Lehrern oder älteren Schülern für die Kinder aus den Klassen 5 und 6 und deren Geschwister angeboten
  • Gemeinsames Mittagessen aller Beteiligten

Ab 9.30 Uhr präsentieren sich Schülerinnen und Schüler je nach Wetterlage auf der Bühne in der großen Turnhalle oder auf einer Openair-Bühne in einem bunten Auftaktprogramm mit kleinen Theaterstücken, Sketchen, Liedern und Tänzen. Musikalisch eingerahmt ist das Programm von der Streicher AG und der Bigband der Schule.
Nach dem Bühnenprogramm können sich die Erwachsenen bei Kaffee und Softgetränken kennenlernen, während die Schülerinnen und Schüler sowie deren Geschwister in die vorab ausgewählten Workshops strömen. Jüngeren Geschwisterkindern werden altersentsprechende Angebote gemacht. Viele Eltern nutzen die Gelegenheit, sich zu engagieren und eigene Workshops zu leiten oder unterstützend zu helfen. An Workshopideen mangelte es bislang nicht: vom Bepflanzen der Blumenkübel bis zum Vogelscheuchenbau, der Specksteinbearbeitung und den Frühlingsfestreportern reichte das vielseitige Angebot. Der Fantasie waren dabei wenig Grenzen gesetzt und das Potenzial in der Elternschaft ist groß. Es wurden Klappkarten mit Frühlingsmotiven bedruckt, Perlenuntersetzer hergestellt, Tontöpfe bemalt und bepflanzt, Tierfiguren geformt, Planetenbahnen nach Gärtnerart im Schulhof konstruiert, Gemüse geschnitzt, T-Shirts gestaltet, Holzflugzeuge gebaut, Muttertagsherzen aus Heu angefertigt, Trittsteine mit Mosaik beklebt, Freundschaftbänder geknüpft, Windlichter gebastelt und ...und ...und Die Themen der jährlich über 20 angebotenen Workshops ist groß und so vielfältig wie die Ideen und Fähigkeiten Ihrer Anbieter.
Was dieses Fest auszeichnet ist die entspannte Atmosphäre, die trotz der vielen Aktivitäten überall zu spüren ist. Vor allem das gemeinsame Arbeiten der Eltern, Lehrer und Kinder in den Workshops findet immer wieder großen Anklang. In ungezwungenem Rahmen kann beim Basteln, Pflanzen, Malen, Gestalten reger Austausch in den Klassenzimmern und draußen stattfinden.
Das kostenlose Mittagessen (Pellkartoffeln, Quark, Obst)  wird von den Familien in Form von Spenden  bereitgestellt. Reißenden Absatz finden dabei immer die zuvor im Workshop frisch zubereiteten Obstspieße, von denen es nicht genug geben kann.

Silke Rauch
(Idee & Organisation)