Konzepte

Frankreichaustausch mit Toulouse

Am Dienstag, dem 13.12.16 sind die französischen Austauschschüler aus Toulouse, um 16.45 Uhr an unserer Schule angekommen. Als nächstes wurden die Pärchen aus Gastfamilie und Austauschschüler gebildet. Nun wurde sich einander vorgestellt und begrüßt. Danach gingen alle mit ihrer Gastfamilie nachhause.
Am nächsten Tag mussten die Austauschschüler um 7.50 Uhr in die Aula gebracht werden, da diese einen Ausflug nach Frankfurt machen sollten. In Frankfurt machten sie eine Stadtführung, besichtigten das Senckenberg Museum und den Weihnachtsmarkt. Um 17.03 wurden sie von ihren Austauschpartnern vom Bahnhof abgeholt.
Donnerstag besuchten die Franzosen den Unterricht des jeweiligen Austauschpartners und nahmen an der Veranstaltung „Schule mit Courage” teil. Am Nachmittag sollten sie mit ihren Austauschpartner etwas unternehmen.
Freitag, der 16.12.16, war der letzte Tag der Franzosen in Deutschland. Um 7.50 Uhr mussten sie wieder in die Aula gebracht werden, um Offenbach zu besichtigen. Sie besuchten dort den Weihnachtsmarkt und das Ledermuseum. Danach, um 13.00 Uhr, hatten sie dann Schule aus und konnten mit ihrem Austauschpartner nachhause gehen. Der Abschied war um 17.00 Uhr an dem S-Bahnbahnhof in Heusenstamm.

Silvia Mittelstädt, 7c

Frankreichaustausch 2015

Am 25.10 ging es am Frankfurter Flughafen mit dem Flugzeug nach Lyon los. In einer Austauschfamillie sollten die Schüler und Schülerinnen zwei Wochen lang bleiben. Und dort Frankreich und die französische Sprache näher kennenlernen. Am Lyoner Flughafen wurden die deutschen Schüler von ihren Austauschpartnern und deren Familien abgeholt. Die meisten waren sehr aufgeregt da sie zum ersten mal ihre Austauschpartner kennenlernen würden.
In der ersten Woche verbrachten die Schüler in deren Familien. Dort konnte man die französische Lebensweise näher kennenlernen und sich mit der französischen Sprache vertraut machen. Viele machten in der ersten Woche viele Ausflüge oder trafen sich mit anderen Austauschpartnern.
In der zweiten Woche besuchten die Schüler mit deren Austauschpartnern die französische Schule Saint-Marie in la Verpilliere in der Nähe von Lyon. Dort konnten sie viele Unterschiede zwischen dem ARG und der Saint-Marie Schule feststellen. Am Donnerstag machten die deutschen und französischen Schüler einen Ausflug in die Tropfsteinhöhle, La grotte de chorancche. Die Rallye in la Verpilliere fand am Freitag statt. Dort konnten die Schüler noch einmal die Stadt besser kennenlernen. Am Nachmittag fand die feierliche Übergabe der deutschen Bücher statt, die die deutschen Schüler und Schülerinnen im Laufe der Woche bereits vorgestellt hatten. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Abschlussfeier mit Crêpes und Saft.
Am Samstag konnten die Schüler noch mal den letzten Tag mit den Austauschpartnern verbringen, da sie wegen des Lufthansa Streikes, den Zug nehmen mussten. Um 10:00 Uhr versammelten sich alle nochmal am Bahnhof um „Au revoir!“ zu sagen und um die Rückreise anzutreten.

„Au revoir et merci pour les bons temps!“

Sophie von Wedl & Olivia Simpson (7f)

Englandaustausch vom 10. bis 19. Juli 2015

Ein toller Austausch mit unserer Partnerschule in Tonbridge endete leider wieder letzten Sonntag. Diesmal konnten 30 Schülerinnen und Schüler des ARG teilnehmen, die alle sichtlich viel Freude mit ihren Partnern und Gastfamilien hatten. Die Familien und Austauschpartner hatten schon im Vorfeld viele Pläne für den Aufenthalt gemacht. So ging eine große Gruppe in den Thorpe Park, ein Vergnügungspark in der Nähe, oder viele Familien machten eine große Besichtigungstour in London.
An zwei Tagen konnten die Schülerinnen und Schüler englische Schulluft schnuppern und den Unterricht verschiedener Fächer besuchen. Um auch England noch etwas besser kennen zu lernen, unternahmen wir Ausflüge zu Madam Tussauds in London, nach Dover und Knole House in Sevenoaks. Die Anprobe der Kleidung aus dem 16. Jahrhundert machte bei dem letzten Ausflug besonders Freude und war ein Riesenspass für alle!

Alles in allem ein schöne Zeit!

Yvonne Rübsamen

Austausch des Adolf-Reichwein-Gymnasium mit der JUDD School in Tonbridge/GB

Vom 4. Juli bis 12. Juli 2014

Schon seit über 40 Jahren besteht der Austausch unserer Schule mit Schulen in Tonbridge, Kent. In diesem Jahr gab es eine Besonderheit: 30 Schüler der JUDD School, einer reinen Jungenschule, wollten an dem Austausch teilnehmen. So viele wie noch nie zuvor!
Nachdem im März die englischen Schüler schon Heusenstamm besucht hatten, stand im Juli der Rückbesuch in England an. Schon der Flug nach London gestaltete sich aufregend, denn die deutschen Schülerinnen und Schüler – genau wie die Lehrkräfte - fieberten mit der deutschen Fußballnationalmannschaft mit, die parallel im Viertelfinale gegen Frankreich stand. Dank des Piloten wurden wir aber immer auf dem Laufenden gehalten.
Nach einer Busfahrt vom Flughafen nach Tonbridge empfingen die englischen Gasteltern ihre Gastschüler sehr herzlich und es gab große Wiedersehensfreude bei den Schülern. Zunächst verbrachten alle das Wochenende in den Familien, wo verschiedene Unternehmungen schon auf dem Programm standen.
In der folgenden Woche wechselten sich Unterrichtsbesuche und Ausflüge ab. Für die englischen Jungen war es sehr aufregend so viele Mädchen ihres Alters mit in den Unterricht nehmen zu dürfen.
Als Ausflugsziele fuhren wir mit der gesamten Gruppe nach Dover. Zunächst begaben wir uns zu den sogenannten Secret Wartime Tunnels, eine Art unterirdische Festung, die in die weißen Felsen vor der Küste Dovers gegraben worden war. Während unserer Führung erhielten wir viele neue Einblicke in die Abläufe des zweiten Weltkrieges, diesmal aus Sicht der Engländer. Voller Informationen und noch mehr Fragen kamen sowohl deutsche wie auch englische Schüler nach dem Rundgang zusammen. Die anschließenden Gespräche waren nicht nur spannend, sondern zeigten auch, wie stark sich inzwischen im Bewusstsein deutscher und englischer Schüler das Gefühl gegenseitigen Vertrauens, ja sogar gegenseitiger Freundschaft manifestiert hatte. Danach machten wir einen Zeitsprung ins 12. Jahrhundert an den Hof Heinrichs II. mit dem Besuch des Dover Castle. Obwohl uns ein scharfer Seewind um die Nase wehte, durstreiften wir mit großem Interesse den kleinen Ort Dover.
Als weiteres Ziel besichtigte die deutsche Gruppe noch den Royal Pavillion in der kleinen Hafenstadt Brighton. Leider machte an diesem Tag das „typisch” englische Wetter einen Strich durch die Rechnung, so dass wir uns nicht, wie erhofft am Meer aufhalten und die englischen fish and chips essen konnten. Aber was wäre ein Besuch in England ohne Regen!
Ein Tag in London mit einer Fahrt auf der Themse und einer Runde auf dem London Eye, rundete die Ausflüge bei strahlendem Sonnenschein ab.
Natürlich durfte auch ein Empfang beim Bürgermeister im Tonbridge Castle nicht fehlen. Bei Snacks und kleinen Erfrischungen wurde Frau Zwanziger, die seit 2009 den Austausch für die JUDD School mit großem Engagement organisierte, gewürdigt, da sie zum Ende des Schuljahres die Schule verließ. Auch das Engagement der beiden deutschen Lehrkräfte, besonders die langjährige verdienstvolle Arbeit von Frau Rübsamen wurden vom Bürgermeister lobend erwähnt.
Hier bedanken wir uns auch sehr herzlich bei dem Freundschaftskreis Tonbridge-Malling, der den Austausch schon seit etlichen Jahren auch finanziell unterstütz, so dass wir die Möglichkeit haben, verschiedene und abwechslungsreiche Unternehmungen zu machen.
Der Abschied nahte viel zu schnell und am Samstag ging es dann wieder mit der Lufthansa Richtung Heimat. Und nun freuen wir uns schon auf den nächsten Austausch.

Yvonne Rübsamen und Kristina Hingst-Hock

Englandaustausch 2014

Vom 28.03 bis zum 05.04. fand, wie jedes Jahr, der Englandaustausch mit unserer Partnerschule in Tonbridge, Kent statt.

Am Freitag holten wir die Engländer abends am Flughafen ab, anfangs waren wir alle noch etwas schüchtern und haben nicht viel geredet allerdings tauten wir nach ein paar Tagen auf. Am Samstag haben die Gastschüler den Tag in den Familien verbracht, wir waren mit unseren Austauschschülern, Andrew und Matt, auf dem Maintower und danach ein bisschen shoppen in der City. Abends waren wir bei einer Freundin und insgesamt 14 Leuten und haben uns ein bisschen besser kennen gelernt. Am nächsten Tag fand ein Rugbyspiel in Heusenstamm statt, zu diesem kamen viele von dem Austausch. An diesem Abend fand wieder eine kleine Party bei einer Freundin statt. Montags fand der erste Schultag für unsere Austauschpartner statt, in der ersten großen Pause trafen wir uns alle und tauschten uns über das Wochenende und die englischen Schüler auch über ihre ersten Schulstunden in Deutschland aus. Nach der Schule haben wir uns wieder in unserer Clique getroffen und versucht mit unseren Austauschschülern Deutsch zu reden, indem wir „stille Post“ mit Deutschen Wörtern spielten. Am nächsten Tag fuhren die Austauschschüler nach Frankfurt, um das Kommunikationsmuseum zu besichtigen, leider mussten die Deutschen Schüler/-innen in die Schule. Nachdem wir um 13:00 unsere Austauschpartner von der Schule abgeholt haben trafen wir uns wieder bei einer Freundin und spielten Fußball. Ein Engländer spielte trotz gebrochenem Fuß und Krücken mit. Abends fuhren wir nach Frankfurt zur Luminale und haben uns Frankfurt bei Nacht angeschaut.  Mittwochs haben dann alle einen Ausflug nach Heidelberg gemacht, wir besichtigten das Schloss, bei dem wir ein Quiz ausfüllen sollten. Anschließend durften wir alle in Gruppen mit jeweils vier Personen durch Heidelberg laufen. In einer etwas größeren Gruppe machten wir es uns an dem Neckar gemütlich und genossen die Sonne. Donnerstag mussten wieder alle in die Schule gehen, in den Pausen trafen sich meistens alle Teilnehmer des Austauschs um sich über die vergangen Tage und Pläne der nächsten Tage zu unterhalten. Am Nachmittag gingen wir mit unserer Clique Lasertag spielen, erst Jungs gegen Mädchen, dann in gemischten Teams. Nachdem alle Spaß beim Lasertag hatten trafen wir uns zum Open-Air-Filmschauen. Freitags hatten viele nur zwei Stunden Schule, jedoch blieben wir in der Schule, da wir um 11:30 beim Bürgermeister sein sollten, die Engländer wurden begrüßt und es wurde über Heusenstamm erzählt. Um 13:00 waren alle wieder Zuhause, manche fuhren an diesem Tag in die Commerzbank-Arena, ein paar andere trafen sich bei einer Freundin, Abends trafen  wir uns alle, mit anderen Austauschteilnehmern, wieder zum Bowlingspielen in Heusenstamm. Danach ließen wir den Abend noch bei einer von uns ausklingen. Am letzen Tag waren wir morgens noch im Isenburgzentrum und haben ein bisschen geshoppt. Um 17:45 Uhr mussten wir unsere Gastschüler zum Flughafen bringen. Der Abschied ist uns sehr schwer gefallen, da wir die Jungs richtig lieb gewonnen haben. Einige von uns Mädchen haben sogar geweint und einer der Jungen hat uns zum Abschied seine Kappe geschenkt. Wir alle freuen uns riesig die Jungs wieder zu sehen und vermissen sie jetzt schon ganz doll.

Lena Hof, 9d, Laura Klingelhöfer, 9c

Englische Austauschpartner am ARG

Dieses Jahr war der Englandaustausch mit der Jungsschule in Tonbridge etwas ganz Besonderes: schon zum 40igsten Mal fand der Austausch mit der Partnerstadt von Heusenstamm statt und auch für mich wird es immer ein besonderes Erlebnis bleiben, welches ich so schnell nicht vergessen werde.
Los ging es am Freitag, dem 23. März 2012, am Flughafen von Frankfurt. Als unsere Austauschschüler endlich auf uns zukamen, erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Die ersten 5 Sekunden starrte man sich an und begann dann seinen Austauschpartner zu suchen. Schließlich hatten sich alle gefunden und es ging für jeden in sein neues Zuhause für die nächsten 10 Tage.
Den Samstag verbrachte jede Austauschfamilie für sich. Mein Austauschpartner Jacob und ich hatten uns mit anderen Austauschpartnern verabredet, um eine kleine Tour durch das glücklicherweise sonnige Heusenstamm zu machen. Die englischen Jungs waren froh ihre Freunde zu sehen und sich schon über die ersten Eindrücke auszutauschen zu können . Als wir dann am Abend wieder alle zusammen das Planetarium unserer Schule besichtigten, waren wir alle auch schon Freunde geworden und die Stimmung war super. Nachdem jeder den Mars durch das Teleskop gesehen hatte und wir Deutschen uns bemüht hatten die Marsrotation auf Englisch zu erklären, freute sich doch jeder ziemlich auf sein Bett.
Am Sonntag hatte sich eine große Gruppe dazu entschieden Frankfurt zu besichtigen. Einige wählten eine Tour mit dem Bus. Jacob, meine Eltern und ich entschieden uns jedoch dazu Frankfurt mit 12 anderen Autauschfamilien zu erkunden. Wir liefen durch die Altstadt, stiegen 318 Stufen den Frankfurter Dom hinauf, überquerten den Eisernen Steg, um uns eine sonnige Mittagspause am Main sitzend zu gönnen. Zum Abschluss der Citysightseeing erlebten wir den sagenhaften Ausblick vom Maintower (der glücklicherweise einen Aufzug besaß). Am Abend traf sich die ganze Gruppe zum typisch hessischen Essen. Das Schnitzel schien allen Engländern gut zu schmecken, im Gegensatz zu dem Sauerkraut und Apfelwein, als einige ihre Gesichter verzogen.
Am Montag ging es für alle erstmal in die Schule, jedoch nur bis ca. 10.30, weil ein Pressetermin und eine Ansprache vom Bürgermeister auf unserer Agenda standen. Am Nachmittag hieß es für Jacob und mich mit unserer deutsch-englischen Clique „Shoppen in Frankfurt”. Mich verwunderte es schon etwas, dass die Jungs aus Tonbridge sich so sehr auf das Shoppen freuten.
Am Dienstag feierten wir alle zusammen den Geburtstag eines Engländers in einer Dietzenbacher Kletterhalle nach einem weniger anstrengenden Schultag. Erst hielt sich die Begeisterung der Mädchen in Grenzen, jedoch herrschte bald wieder die fast schon übliche super Stimmung.
Mittwochs entfiel für uns die Schule, da ein Ausflug zum ZDF geplant war. Wir wurden durch die Studios geführt, durften selbst auch mal durch eine Kamera sehen und bekamen jede Menge lustige und interessante Storys erzählt. Nachmittags konnten wir Dank des wundervollen Wetter zusammen „Barbecue“ genießen. Man lernte sich näher kennen, verbesserte seine Sprachkenntnisse und lachte viel zusammen.
Donnerstag war ein weiterer Ausflug anstatt Schule geplant. Diesmal ging es in das Technik-Museum in Speyer. Dort gab es für uns viel zu sehen: ein Film in einem Kino mit riesen Leinwand, alte und außergewöhnliche Autos und auch Schiffe und vieles mehr. Am Nachmittag nahmen ein paar Austauschschüler am Rugbytraining des RKH teil und manche besuchten die Jugendgruppe Circle-Line der evangelischen Kirche.
Am Freitag hatten wir nur 3 Stunden, so verbrachten Jacob und ich den Tag mit unseren deutsch-englischen Freunden im Zoo. Die Engländer schienen ziemlich fasziniert von der Artenvielfalt im Frankfurter Zoo und übten sich an der deutschen Aussprache mancher Tiere. Am Abend trafen sich alle Austauschschüler zum Bowling in Heusenstamm. Wir hatten so viel Spaß, dass sogar manchmal das Bowling in den Hintergrund geriet.
Am vorletzten Tag, Samstag der 31. März, beschlossen wir mit der üblichen Gruppe zum Rugby zu gehen. Trotz der Kälte und der mangelnden Begeisterung an Rugby (vor allem von den deutschen Mädchen) verbrachten wir einen weiteren lustigen Nachmittag. Zu einer kleinen Abschiedsfeier trafen wir uns abends und uns wurde langsam bewusste, dass es bald Zeit zum „Good-bye“ war.
Am letzten Tag des Austauschs, Sonntag, kamen dann alle wieder am Frankfurter Flughafen zusammen. Viele Bilder wurden geschossen, viel sich umarmt und versprochen auf jeden Fall in Kontakt zu bleiben. Letztlich flossen doch ein paar Tränen und der Abschied war schwerer als gedacht. Niemals hätte ich erwartet, dass wir trotz der kurzen Zeit und der verschiedenen Sprachen so gute Freunde werden könnten. Ich kann es kaum erwarten in 2 Monaten nach Tonbridge zur JUDD-School, Jacob und den anderen englischen „guys“ zu fliegen.

Anna Wildhirt, 9a (April 2012)